Kärnten
FPÖ-Antrag als durchschaubares Manöver
SPÖ-Klubchef Seiser nennt den FPÖ-Neuwahlantrag ein durchschaubares Manöver zur Ablenkung von inhaltlicher Leere.
© Gernot Gleiss
„Die SPÖ ist mit großem Abstand die stärkste politische Kraft in Kärnten“, stellte Seiser klar. Das Wahlergebnis von 2023 spreche eine unmissverständliche Sprache: Die Bevölkerung habe sich für Peter Kaiser als Landeshauptmann ausgesprochen. Daran werde auch das mediale Getöse der FPÖ nichts ändern.
Klarer Rückhalt für Kaiser
Seiser lobte Kaisers unermüdlichen Einsatz für das Land in den vergangenen zwölf Jahren und stellte unmissverständlich fest: „Der Zeitpunkt eines Wechsels im Landeshauptmannsamt wird nicht von der Opposition diktiert, sondern orientiert sich an demokratischen Gepflogenheiten innerhalb der Nachhaltigkeitskoalition.“ Man werde sich „nicht von politischen Mitbewerbern personelle Entscheidungen diktieren lassen“.
Nachhaltigkeitskoalition steht geschlossen
Laut Seiser wird die erfolgreiche Arbeit der SPÖ-geführten Koalition durch die FPÖ-Forderung in keiner Weise beeinträchtigt. Die Regierung arbeite stabil und lösungsorientiert für Kärnten. Die Freiheitlichen seien eingeladen, an diesem konstruktiven Weg mitzuwirken – statt sich in „politischen Spiegelfechtereien“ zu verlieren, „die kein Mensch braucht“.

