Kärnten

FPÖ-Antrag als durch­schau­ba­res Manö­ver

SPÖ-Klubchef Seiser nennt den FPÖ-Neuwahlantrag ein durchschaubares Manöver zur Ablenkung von inhaltlicher Leere.

FPÖ-Antrag als durch­schau­ba­res Manö­ver SPÖ-Klubobmann Herwig Seiser kontert FPÖ-Forderung nach Neuwahl des Landeshauptmanns mit klarer Absage.

© Gernot Gleiss

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„Die SPÖ ist mit gro­ßem Abstand die stärks­te poli­ti­sche Kraft in Kärn­ten“, stell­te Sei­ser klar. Das Wahl­er­geb­nis von 2023 spre­che eine unmiss­ver­ständ­li­che Spra­che: Die Bevöl­ke­rung habe sich für Peter Kai­ser als Lan­des­haupt­mann aus­ge­spro­chen. Dar­an wer­de auch das media­le Getö­se der FPÖ nichts ändern.

Kla­rer Rück­halt für Kai­ser

Sei­ser lob­te Kai­sers uner­müd­li­chen Ein­satz für das Land in den ver­gan­ge­nen zwölf Jah­ren und stell­te unmiss­ver­ständ­lich fest: „Der Zeit­punkt eines Wech­sels im Lan­des­haupt­manns­amt wird nicht von der Oppo­si­ti­on dik­tiert, son­dern ori­en­tiert sich an demo­kra­ti­schen Gepflo­gen­hei­ten inner­halb der Nach­hal­tig­keits­ko­ali­ti­on.“ Man wer­de sich „nicht von poli­ti­schen Mit­be­wer­bern per­so­nel­le Ent­schei­dun­gen dik­tie­ren las­sen“.

Nach­hal­tig­keits­ko­ali­ti­on steht geschlos­sen

Laut Sei­ser wird die erfolg­rei­che Arbeit der SPÖ-geführ­ten Koali­ti­on durch die FPÖ-For­de­rung in kei­ner Wei­se beein­träch­tigt. Die Regie­rung arbei­te sta­bil und lösungs­ori­en­tiert für Kärn­ten. Die Frei­heit­li­chen sei­en ein­ge­la­den, an die­sem kon­struk­ti­ven Weg mit­zu­wir­ken – statt sich in „poli­ti­schen Spie­gel­fech­te­rei­en“ zu ver­lie­ren, „die kein Mensch braucht“.


24.04.2025 11:01
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FPÖ-Antrag als durch­schau­ba­res Manö­ver SPÖ-Klubobmann Herwig Seiser kontert FPÖ-Forderung nach Neuwahl des Landeshauptmanns mit klarer Absage.

© Gernot Gleiss