St. Jakob im Rosental
Bürgermeister wehrt sich
Politisch motivierte Angriffe von Bürgermeister Guntram Perdacher in einer persönlichen Stellungnahme scharf zurückgewiesen.
St. Jakobs Bürgermeister Guntram Perdacher wehrt sich gegen politisch motivierte Angriffe.© Gemeinde St. Jakob i. R.
Eine klare Absage an politisch motivierte Angriffe kommt von Bürgermeister Guntram Perdacher als Reaktion auf den jüngsten Dringlichkeitsantrag der FPÖ-Gemeinderätin Iris Mischkulnig-Ortner zur Auflösung des Gemeinderates. Hier in Form einer persönlichen Stellungnahme.
Vorwürfe seien haltlos
“Die Vorwürfe der FPÖ sind haltlos und rein politisch motiviert. Ich weise entschieden zurück, dass das Vertrauen in meine Arbeit als Bürgermeister unwiederbringlich zerstört sei. Meine Tätigkeit ist stets transparent und im besten Interesse der Bürgerinnen und Bürger von St. Jakob im Rosental erfolgt”, sagt Perdacher. Die laufenden Ermittlungen werde er mit voller Kooperation begleiten, in der Gewissheit, dass der Vorwurf sich als haltlos herausstellen wird, zudem es sich bei der Anordnung lediglich um eine ergänzende Ermittlung zur Sachverhaltsdarstellung gegen unbekannt handele, und es dabei nicht gegen seine Person gehe.
Verhindert unüberlegte Entscheidungen
“Der von der FPÖ gestellte Antrag ist nicht nur inhaltlich unbegründet, sondern verstößt auch gegen die kommunale Ordnung. Ein Antrag zur Auflösung des Gemeinderates kann als Dringlichkeitsantrag eingebracht werden und ist laut § 42 Abs. 4 ohne Abstimmung über die Frage der Dringlichkeit vom Vorsitzenden, dem Gemeindevorstand oder einem Ausschuss zur Vorberatung zuzuweisen” — und dies sei in diesem konkreten Fall erfolgt. Dies dient dem Schutz der demokratischen Strukturen und verhindert unüberlegte Entscheidungen in angespannten Situationen. “Ich appelliere an die Medien, solche Meldungen mit der gebotenen Sorgfalt zu prüfen und nicht unreflektiert zu verbreiten.”
Kein Kontakt
Die FPÖ-Gemeinderätin habe zudem in der Vergangenheit keinerlei Kontakt zu Perdacher gesucht, um Vorwürfe zu klären oder eine konstruktive Zusammenarbeit anzustreben. “Ebenso hat sie ihr Recht als Gemeinderätin und Gesellschafterin, Einsicht in relevante Unterlagen zu nehmen, nicht wahrgenommen. Dies unterstreicht den rein politischen Charakter ihres Vorgehens.” Trotz der aktuellen Herausforderungen bleibe Perdachers Priorität die Weiterentwicklung der Gemeinde. Projekte wie der Bildungscampus zeigen die Fortschritte, die wir gemeinsam erzielt haben. “Ich werde meine Arbeit mit Nachdruck fortsetzen und die Interessen von St. Jakob im Rosental weiterhin entschlossen vertreten. Auch wird weiterhin der Fokus auf Leistungen und Zukunftspläne gerichtet. Der Jahresabschluss 2024 muss zudem als Erfolg hervorgehoben werden. Ein prognostiziertes Defizit von ‑542.100 Euro wurde in ein positives Nettoergebnis von +58.781 Euro umgewandelt, was eine Verbesserung um 600.881 Euro bedeutet. Dies unterstreicht eine sorgfältige Haushaltsführung.”
Guntram Perdacher



