Wolfsverordnung
Wieder ein Wolf in Kärnten erlegt
Risikowolf in der Nähe eines Wohngebietes entnommen.
Wie das Land Kärnten in einer Aussendung bekannt gibt, ist im Bezirk Villach-Land in den frühen Morgenstunden des gestrigen Donnerstages in der Nähe eines Wohngebiets ein “Risikowolf” erlegt worden. Zuvor seien mehrere Vergrämungsversuche erfolglos geblieben.
Verordnung eigehalten
Diese Entnahmemöglichkeit habe es seit zwei Wochen gemäß der Risikowolfsverordnung des Landes Kärnten gegeben. Laut Aussendung ist das bereits der 20. Wolf, der seit Inkrafttreten der Verordnung in unserem Bundesland erlegt wurde. Die Vergrämungsversuche seien an das Land Kärnten gemeldet und überprüft worden. Der Abschuss erfolgte in unmittelbarer Nähe von bewohntem Gebiet und wurde fristgerecht bekanntgegeben.
Der Rissbegutachter und der Wolfssachverständige des Landes konnten den Kadaver bereits begutachten und beproben. Die geltende Risikowolfsverordnung sei laut Aussendung eingehalten worden. Auch der vorgeschriebene Zehn-Kilometer-Radius vom Ort der letzten Vergrämung sei überprüft und bestätigt worden. Die Entnahmemöglichkeit in den betroffenen Jagdgebieten ist damit erloschen.