Klagenfurt

Ronald Rabit­sch als Vor­sit­zen­der bestä­tigt

Vizebürgermeister Ronald Rabitsch wurde mit 64,6 Prozent als Vorsitzender der SPÖ Klagenfurt wiedergewählt. "Mit Mut zu gestalten werden wir die Kraft entwickeln, um Reformen umzusetzen und Klagenfurt gut und nachhaltig weiter zu entwickeln“, erklärte Rabitsch.

Ronald Rabit­sch als Vor­sit­zen­der bestä­tigt Landeshauptmann Peter Kaiser gratuliert Vizebürgermeister Rabitsch zur Wahl.

© SPÖ Klagenfurt/Thomas Hude

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Beim gest­ri­gen (4. Juli 2025) Bezirks­par­tei­tag der SPÖ Kla­gen­furt wur­de Vize­bür­ger­meis­ter Ronald Rabit­sch mit über 64 Pro­zent der Dele­gier­ten­stim­men als Bezirks­par­tei­vor­sit­zen­der wie­der­ge­wählt. Das Ergeb­nis liegt im erwart­ba­ren Rah­men — vor dem Hin­ter­grund eines bewusst ange­sto­ße­nen, par­tei­in­ter­nen Reform­pro­zes­ses, der Bewe­gung, aber auch Rei­bung erzeugt hat.

Rabit­sch möch­te Refor­men anpa­cken

In sei­ner Rede beton­te Rabit­sch, dass Ver­än­de­run­gen in der Par­tei und Stadt­po­li­tik not­wen­dig sei­en: „Wir haben uns nicht für den leich­ten Weg ent­schie­den, son­dern für den rich­ti­gen. Mit Hal­tung, mit Offen­heit und mit Ver­ant­wor­tung. Wir wer­den die SPÖ Kla­gen­furt und auch unse­re gelieb­te Hei­mat­stadt wie­der auf den Erfolgs­weg brin­gen. Das heu­ti­ge Ergeb­nis sei für ihn Auf­trag, wei­ter dar­an zu arbei­ten, auch jene zu über­zeu­gen, die ihn nicht gewählt haben.

“Mit Mut zu gestal­ten wer­den wir die Kraft ent­wi­ckeln, um Refor­men umzu­set­zen und Kla­gen­furt gut und nach­hal­tig wei­ter zu ent­wi­ckeln“, erklärt Rabit­sch, der sei­ne Visi­on für Kla­gen­furt 2030 skiz­zier­te, unter ande­rem mit erneu­er­ter Infra­struk­tur, einem Hal­len­bad, einem sanier­ten Bud­get und effi­zi­en­ter Ver­wal­tung.

“Zusam­men­halt, Loya­li­tät und Dia­log”

Die SPÖ Kla­gen­furt wird ihren Kurs der Erneue­rung mit kla­ren sozia­len Schwer­punk­ten, Bür­ger­nä­he und inner­par­tei­li­cher Offen­heit fort­set­zen. Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser resü­mier­te in sei­nem Refe­rat die Stär­ken der Sozi­al­de­mo­kra­tie: “Noch nie­mals zuvor war die glo­ba­le poli­ti­schen Situa­ti­on so her­aus­for­dernd. Gera­de in einer Zeit, die von glo­ba­len Kri­sen, krie­ge­ri­schen Aus­ein­an­der­set­zun­gen, wach­sen­dem Ego­is­mus und Natio­na­lis­mus geprägt ist, braucht es eine ent­schlos­se­ne und wer­te­ori­en­tier­te Sozi­al­de­mo­kra­tie mehr denn je.” Man müs­se gemein­sam an jener guten Zukunft arbei­ten, die man sich für Kin­der und Enkel­kin­der wünscht. “Zusam­men­halt, Loya­li­tät und Dia­log stär­ken das Ver­trau­en der Men­schen in die Sozi­al­de­mo­kra­tie und machen uns zu einer star­ken Bewe­gung die sich für die sozia­le Gerech­tig­keit und den Frie­den ein­setzt.”

SPÖ hat kla­res Pro­gramm

Kla­gen­furt brau­che jetzt sta­bi­le poli­ti­sche Ver­hält­nis­se, um die Lan­des­haupt­stadt wie­der auf die Über­hol­spur zu bekom­men. „Kom­mu­na­le Poli­tik muss in die­sen Zei­ten Sicher­heit ver­mit­teln und Refor­men ange­hen. Wer, wenn nicht die SPÖ, ist prä­de­sti­niert dafür?“, frag­te Kai­ser. Ein kla­res Pro­gramm, Geschlos­sen­heit, Reform­wil­le — das brau­che Kla­gen­furt, und das gebe es mit einer star­ken Sozi­al­de­mo­kra­tie. Bezirks­ge­schäfts­füh­rer Sinan Tepe skiz­zier­te sei­ne Reform­ideen für die poli­ti­sche Kom­mu­ni­ka­ti­on und die Orga­ni­sa­ti­on der SPÖ Kla­gen­furt: „Als Team kön­nen wir es — um den Ver­gleich mit dem Fuß­ball zu machen — auch mit Paris Saint Ger­main auf­neh­men. Gemein­sam wer­den wir für unse­re Stadt gewin­nen!“

Mochar und Rabit­sch über­neh­men Ver­ant­wor­tung

Kärn­tens Klub­ob­mann im Natio­nal­rat, Phil­ip Kucher, pos­tu­lier­te, dass es für gute Poli­tik vor allem zwei Din­ge braucht: die gro­ße Inhalt­li­che Linie und die Nähe zu den Men­schen. Als SPÖ wird man genau die­ser Anfor­de­rung gerecht: „Wir haben die Sor­gen und Nöte in den zen­tra­len Lebens­be­rei­chen der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger im Blick und ver­fol­gen den Plan, das Leben der Men­schen zu ver­bes­sern.“

„Wäh­rend alle ande­ren rudern, macht sich’s Schei­der als ori­en­tie­rungs­lo­ser Kapi­tän am Son­nen­deck gemüt­lich und ändert alle 5 Minu­ten den Kurs“, sag­te Kucher in Rich­tung Bür­ger­meis­ter Chris­ti­an Schei­der, der stän­dig sei­ne Posi­tio­nen wechs­le und trotz vie­ler Jahr­zehn­te in der Stadt­po­li­tik für nichts ver­ant­wort­lich zu sein scheint. „Dan­ke daher an Con­s­tance Mochar und Ronald Rabit­sch, dass ihr bereit seid, für Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men, für die Bür­ger zu arbei­ten.”

Sicher­heit ist sozi­al­de­mo­kra­ti­sche Ange­le­gen­heit

Staats­se­kre­tär Jörg Leicht­fried beton­te ein­lei­tend die Schön­heit Kla­gen­furts mit dem Wör­ther­see und sei­ner Natur sowie dem gro­ßen Mehr­wert, dass die Kor­alm­bahn-Eröff­nung bald erfol­gen wird. Als Staats­se­kre­tär für Staats­schutz sei er froh, dass die Sozi­al­de­mo­kra­tie in die­sem Bereich mit­ge­stal­ten kann. „Sicher­heit ist eine zutiefst sozi­al­de­mo­kra­ti­sche Ange­le­gen­heit, um die wir uns alle zu küm­mern haben. Es ist wich­tig, dass wir im Bereich Sicher­heit aktiv mit­ge­stal­ten kön­nen.” Denn sozi­al­de­mo­kra­ti­sche Sicher­heit bedeu­te in demo­kra­ti­scher und tole­ran­ter Gesell­schaft, in sozia­ler und rechts­staat­li­cher Sicher­heit, ohne Angst und ohne Gewalt, geschützt gegen Bedro­hun­gen inner­halb und außer­halb unse­rer Gren­zen selbst­be­stimmt leben zu kön­nen.

05.07.2025 10:30 - Update am: 05.07.2025 10:35
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Ronald Rabit­sch als Vor­sit­zen­der bestä­tigt Landeshauptmann Peter Kaiser gratuliert Vizebürgermeister Rabitsch zur Wahl.

© SPÖ Klagenfurt/Thomas Hude