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Pro­jekt gegen Hass im Netz star­tet wie­der!

Ab sofort können sich wieder Schulklassen ab der 9. Schulstufe für das Schuljahr 2025/26 bewerben. Das partizipative Peer-to-Peer-Projekt sensibilisiert und klärt auf.

Pro­jekt gegen Hass im Netz star­tet wie­der! Abschlussfoto vom Schuljahr 2024/25: Die ehemalige 4d MS Völkendorf/Villach.

© EqualiZ

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Hass im Netz betrifft vie­le Jugend­li­che unmit­tel­bar — und doch fehlt oft das Wis­sen, wie man sich schüt­zen und respekt­voll han­deln kann. Genau hier setzt das Pro­jekt #noha­te — So geht Respekt! an. Seit 2021 wird das Pro­jekt von der Gleich­be­hand­lungs­stel­le des Lan­des Kärn­ten gemein­sam mit der Bil­dungs­di­rek­ti­on initi­iert und vom Ver­ein Equa­liZ umge­setzt.

Auf­klä­rung und Sen­si­bi­li­sie­rung

Jugend-Lan­des­rä­tin Sara Schaar betont, dass das Pro­jekt Jugend­li­che sen­si­bi­li­sie­ren und einen bewuss­ten Umgang mit digi­ta­len Medi­en för­dern sol­le. Ziel des Pro­jek­tes ist neben der Auf­klä­rung und Sen­si­bi­li­sie­rung zum The­ma Hass im Netz auch die Wis­sens­ver­mitt­lung und die Befä­hi­gung sich kri­tisch, reflek­tiert und aktiv damit aus­ein­an­der zu set­zen. Susan­ne Ebner, Lei­te­rin der Gleich­be­hand­lungs­stel­le, erklär­te, dass für Jugend­li­che Insta­gram, Tik­Tok und Co. längst Lebens­raum, nicht nur Frei­zeit­be­schäf­ti­gung sei­en. “Dort lachen, ler­nen und lei­den sie. Umso wich­ti­ger ist es, dass sie ent­spre­chend beglei­tet wer­den.”

Das ist der par­ti­zi­pa­ti­ve Ansatz

Eine Beson­der­heit von #noha­te ist der par­ti­zi­pa­ti­ve Ansatz: Jugend­li­che ent­wi­ckeln über ein gan­zes Schul­jahr hin­weg eige­ne media­le Pro­duk­te. Im ver­gan­ge­nen Schul­jahr setz­te sich etwa die 4. Klas­se der MS Völkendorf/Villach inten­siv mit Hate Speech, digi­ta­ler Gewalt und Aus­gren­zung aus­ein­an­der. Das Ergeb­nis: ein­drucks­vol­le Social-Media-Vide­os, die Reich­wei­te und Sicht­bar­keit im Ein­satz gegen Hass schaf­fen. Auch in den Jah­ren davor ent­stan­den im Rah­men des Pro­jekts bereits eine eige­ne Web­site, Post­kar­ten, Sti­cker und ein Video­clip.

Jugend­li­che sind krea­tiv und reflek­tiert

„Wenn Jugend­li­che die Mög­lich­keit bekom­men, ihre eige­nen Sicht­wei­sen ein­zu­brin­gen und Pro­jek­te aktiv mit­zu­ge­stal­ten, ent­ste­hen star­ke und authen­ti­sche Bot­schaf­ten. In #noha­te zei­gen Jugend­li­che, wie krea­tiv und reflek­tiert sie sich mit dem The­ma Hass im Netz aus­ein­an­der­set­zen“, erklärt Chris­ti­ne Erlach, Geschäfts­lei­tung von Equa­liZ, eine der Stär­ken des Pro­jek­tes. Auch Bil­dungs­di­rek­to­rin Isa­bel­la Penz steht hin­ter dem Pro­jekt und ver­deut­licht die Wich­tig­keit von Prä­ven­ti­ons­ar­beit: „Es ist ein Qua­li­täts­kri­te­ri­um von Schu­len, sich aktiv mit dem The­ma Cyber­mob­bing aus­ein­an­der­zu­set­zen – Lehr­kräf­te und Eltern müs­sen zusam­men­ar­bei­ten um Kin­der und Jugend­li­che zu beglei­ten und im Fall eines Fal­les ange­mes­sen reagie­ren.“

Anmel­dung: equaliz.at

19.10.2025 11:00
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Pro­jekt gegen Hass im Netz star­tet wie­der! Abschlussfoto vom Schuljahr 2024/25: Die ehemalige 4d MS Völkendorf/Villach.

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