Schule trifft Bauernhof

Ein­blick in die hei­mi­sche Land­wirt­schaft

Neues Projekt „Land-, Forstwirtschaft und Schule“: Schüler eignen sich Wissen über die heimische Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion an.

Bildungsdirektorin Isabella Penz, Projektleiterin Anna Schlatte, Landwirtschaftskammer-Vizepräsidentin Astrid Brunner, Landesrat Martin Gruber und Landtagsabgeordneter Stefan Sandrieser (von links)

© LK Kärnten

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Unter dem Titel „Der Bau­ern­hof – eine Schu­le der ande­ren Art“ gibt es für Schü­ler Ange­bo­te der Land­wirt­schafts­kam­mer Kärn­ten und des Länd­li­chen Fort­bil­dungs­in­sti­tuts (LFI). Im Pro­jekt „Land‑, Forst­wirt­schaft und Schu­le“ sind fol­gen­de Berei­che gebün­delt: Semi­nar­bäue­rin­nen-Work­shops, Schu­le am Bau­ern­hof, Schu­le auf der Alm, Schu­le in der Gärt­ne­rei, Schul­milch und Schul­obst, die Wan­der­aus­stel­lung „Land- und Forst­wirt­schaft in Öster­reich“ sowie Semi­na­re für Päd­ago­gen.

Land­wirt­schaft erle­ben

Damit besteht für Schü­ler die Mög­lich­keit, Kärn­tens Höfe und Almen zu besu­chen, um die Land­wirt­schaft haut­nah zu erle­ben. Wei­ters eig­nen sich die Kin­der und Jugend­li­chen in der Schu­le Wis­sen über die hei­mi­sche Land­wirt­schaft und Lebens­mit­tel­pro­duk­ti­on an. „Kin­der, die unse­re Ange­bo­te in Anspruch neh­men, bekom­men einen rea­lis­ti­schen Ein­blick in die Land­wirt­schaft und einen Bezug dazu, wie unse­re hei­mi­schen Lebens­mit­tel her­ge­stellt wer­den und wel­chen Wert sie haben“, erklärt Astrid Brun­ner, Vize­prä­si­den­tin der Land­wirt­schafts­kam­mer Kärn­ten.

Die Ziel­grup­pe sind Kin­der und Jugend­li­che, die sich in einer Pha­se befin­den, in der Ess­ge­wohn­hei­ten gera­de geprägt wer­den. Die­se sol­len für regio­na­le Lebens­mit­tel sen­si­bi­li­siert wer­den. Brun­ner: „Nur so kön­nen sie zu bewuss­ten Kon­su­men­ten von mor­gen wer­den. Zudem ist es wich­tig, dass Päd­ago­gen die­se wert­vol­len Ange­bo­te nut­zen, um ihr Wis­sen zu die­sen The­men zu erwei­tern und die­se im Unter­richt inte­grie­ren zu kön­nen.“

Eltern mit Vor­bild­wir­kung

Auch Eltern sol­len mit ins Boot geholt wer­den. „Die Eltern haben eine Vor­bild­wir­kung für unse­re Kin­der und Jugend­li­chen und beein­flus­sen die Sen­si­bi­li­sie­rung für die Ver­wen­dung regio­na­ler Pro­duk­te maß­geb­lich“, sagt Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Ste­fan Sand­rie­ser. Lan­des­rat Mar­tin Gru­ber betont die Wich­tig­keit, schon die Jüngs­ten über die Bedeu­tung von Land­wirt­schaft und regio­na­ler Lebens­mit­tel­pro­duk­ti­on zu infor­mie­ren: „Als Agrar­re­fe­rent set­ze ich hier kla­re Schwer­punk­te – inhalt­lich und finan­zi­ell –, um für ent­spre­chen­de Rah­men­be­din­gun­gen zu sor­gen.“ Als Bei­spie­le nann­te er die Koope­ra­tio­nen mit „Mini Max“, einer Zei­tung für Schü­ler, die finan­zi­el­le Unter­stüt­zung der Schul­obst-Akti­on mit jähr­lich rund 35.000 Euro sowie die Initia­ti­ven „Schu­le am Bau­ern­hof“ und „Schu­le auf der Alm“, bei denen das Agrar­re­fe­rat 50 Pro­zent der Bus­kos­ten für die teil­neh­men­den Kin­der über­nimmt. 

Nut­zen kön­nen die­se Ange­bo­te Schü­ler aller Altersklassen.„“Es ist wich­tig, dass die­se Inhal­te wei­ter­hin ver­mit­telt und die Koope­ra­tio­nen auch künf­tig noch aus­ge­baut wer­den“, fügt Bil­dungs­di­rek­to­rin Isa­bel­la Penz hin­zu.

Akti­ons­tag zum Welt­ernäh­rungs­tag

Die Ange­bo­te erfreu­en sich gro­ßer Beliebt­heit, im städ­ti­schen Bereich gibt es aller­dings noch Auf­hol­be­darf. Dazu kün­digt Brun­ner an: „Anläss­lich des Welt­ernäh­rungs­tags am 16. Okto­ber gibt es jähr­lich den Akti­ons­tag der Bäue­rin­nen, bei dem seit dem Jahr 2015 rund 200.000 Schü­ler in ganz Öster­reich erreicht wur­den.“ Für die Kla­gen­fur­ter Stadt­schu­len gibt es heu­er erst­mals einen Akti­ons­tag in der Land­wirt­schafts­kam­mer Kärn­ten.

08.10.2021 09:19 - Update am: 08.10.2021 10:55
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Bildungsdirektorin Isabella Penz, Projektleiterin Anna Schlatte, Landwirtschaftskammer-Vizepräsidentin Astrid Brunner, Landesrat Martin Gruber und Landtagsabgeordneter Stefan Sandrieser (von links)

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