2. Februar
Stichwahl in Gmünd: Sylvia Petschar bittet um Vertrauen
Der Vorwahltag fällt auf den 23. Jänner von 17-19 Uhr, der Wahltag ist am 2. Februar von 7 bis 16 Uhr in der Lodronschen Reitschule in Gmünd.
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2.189 Gmünderinnen und Gmünder waren heute (18. Jänner 2026) wahlberechtigt, um einem neuen Gemeindeoberhaupt in der Lodronschen Reitschule ihre Stimme zu geben.
732 Stimmen für Vizebürgermeister
Weil weder die Kandidatin bzw. die beiden Kandidaten eine eindeutige Mehrheit von 50 Prozent der Stimmen erhielten, ist eine gesonderte Stichwahl nötig. Der Vorwahltag dafür fällt auf den 23. Jänner von 17–19 Uhr, der Wahltag ist am 2. Februar von 7 bis 16 Uhr in der Lodronschen Reitschule in Gmünd. Das vorläufige Wahlergebnis brachte für Claus Faller (Liste Jury) 732 Stimmen, für Sylvia Petschar (SPÖ) 490 Stimmen und für Markus Schiffer (ÖVP) 404. Sylvia Petschar hat sich zum ersten Mal für das Amt der Bürgermeisterin der Wahl gestellt. Von den 2.189 Wahlberechtigten wurden 1.648 Stimmen abgegeben, 22 davon ungültig.
Zuhören, Verantwortung und klare Entscheidungen
SPÖ-Landesparteivorsitzender Daniel Fellner betont die Bedeutung der bevorstehenden Entscheidung: „Die Stichwahl ist eine Richtungsentscheidung. Sylvia Petschar steht für Zuhören, Verantwortung und klare Entscheidungen – und für eine Umsetzung dessen, was den Menschen wirklich wichtig ist.“ Auch SPÖ-Landesgeschäftsführer David Pototschnig unterstreicht den Fokus auf Zusammenhalt und Zukunftsorientierung: „Gerade vor einer Stichwahl geht es darum, wer die Gemeinde im Alltag zuverlässig führt. Sylvia Petschar steht für eine Politik aus der Lebensrealität – nicht vom Podium.“
Rücktritt September 2025
Die Nachwahl wurde auf Grund des Rücktritts von Josef Jury (Liste Jury) Ende September 2025 notwendig. Seit seinem Rücktriff im September führte Vizebürgermeister Claus Faller die Amtsgeschäfte. Auch 2021 war eine Stichwahl nötig, die Jury damals bei einer Wahlbeteiligung von 75 Prozent für sich hat entscheiden können.

