Klagenfurt
ibobb-Messe in Klagenfurt rückt Bildungs- und Berufswege in den Fokus
Die ibobb-Messe in Klagenfurt bietet Jugendlichen Orientierung in einer zunehmend komplexen Bildungs- und Berufswelt. Zahlreiche Institutionen informieren über Ausbildungswege und Chancen in Kärnten.
© Foto: LPD/Handler, Büro LR Reichmann
Orientierung in einer immer vielfältiger werdenden Bildungs- und Berufswelt bot am Dienstag die ibobb-Messe im Festsaal der Wirtschaftskammer Kärnten. Die Veranstaltung, organisiert von der Volkswirtschaftlichen Gesellschaft Kärnten und der Pädagogischen Hochschule Kärnten, versammelte 28 Schulen, Hochschulen und Institutionen, die Jugendlichen, Eltern und Pädagog:innen Einblicke in mögliche Ausbildungs- und Karrierewege gaben.
Kaiser: „Jugend ist unser wichtigstes Kapital“
Landeshauptmann Peter Kaiser hob in seiner Ansprache die Bedeutung junger Menschen für die gesellschaftliche Entwicklung hervor. „Ihr seid die Zukunft und die Trägerinnen und Träger der nächsten Verantwortungen“, betonte er. Gleichzeitig verwies er auf die verbesserten Rahmenbedingungen gegenüber früheren Generationen: Durchlässige Bildungssysteme, neue Kombinationsmöglichkeiten wie Lehre mit Matura und vier Hochschulen mit mittlerweile 22.000 Studierenden würden neue Perspektiven eröffnen. Auch die Koralmbahn werde zusätzliche Dynamik bringen.
Reichmann: Vielfalt an Wegen soll offenstehen
Bildungslandesrat Peter Reichmann dankte den Verantwortlichen und unterstrich das Ziel, jungen Menschen in Kärnten „echte Chancen“ zu bieten – unabhängig davon, ob sie sich für eine Lehre, eine weiterführende Schule, eine Fachausbildung oder ein späteres Studium entscheiden. Entscheidend sei, dass dieser Weg bewusst gewählt und gut begleitet werde. Die ibobb-Messe sei dafür eine wichtige Plattform, da hier Informationen direkt von den beteiligten Institutionen verfügbar seien.
Foto LPD/Handler Büro LR Reichmann
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Arbeitsmarkt im Wandel
Herwig Draxler von der Volkswirtschaftlichen Gesellschaft Kärnten führte durch die Veranstaltung. Der Rektor der Pädagogischen Hochschule Kärnten, Sven Fisler, verwies auf die tiefgreifenden Veränderungen am Arbeitsmarkt. Diese Entwicklungen müsse man als Chance begreifen und aktiv nutzen.
Bildungsdirektorin Isabella Penz betonte die Breite des Kärntner Bildungsangebots: Rund 5.000 Volksschulkinder stehen derzeit vor der Entscheidung zwischen Mittelschule und AHS, etwa 2.000 Maturantinnen und Maturanten vor ihrem weiteren Ausbildungsweg.
Wirtschaft sieht Mehrwert für Standort Kärnten
Wirtschaftskammer-Vizepräsidentin Nika Bašić dankte allen, die Berufsorientierung in die Schulen tragen und Talente fördern. Dies komme nicht nur den Jugendlichen zugute, sondern stärke auch den Wirtschaftsstandort Kärnten.
Ein Impulsvortrag von Robert Frasch zum Thema „Wie findet man das passende Puzzleteil?“ ergänzte das Programm. Unter den Gästen befanden sich auch die Präsidentinnen der Elternvereine, Ulrike Reinöhl und Gloria Kosta-Haslinglehner.
Foto: LPD/Handler

