Neujahrsempfang
Finnland und Schweden luden erstmals gemeinsam zum Neujahrsempfang
Gemeinsamer Neujahrsempfang im Zeichen der Verbundenheit.
© Fotos: LPD/Just
Rund um den traditionellen Knutstag am 13. Jänner, an dem in Teilen Skandinaviens das Ende der Weihnachtszeit begangen wurde, luden die Honorarkonsulin Schwedens, Herta Stockbauer, und die Honorarkonsulin Finnlands, Daniela Stein, am vergangenen Freitag erstmals gemeinsam zum Neujahrsempfang in das Business-Frauencenter BFC ein. Zahlreiche Gäste aus der finnischen und schwedischen Community folgten der Einladung.
Landeshauptmann Peter Kaiser begrüßte die Anwesenden auf Schwedisch und dankte den beiden Gastgeberinnen für ihr Engagement sowie den weiteren anwesenden Honorarkonsulinnen und Honorarkonsulen – darunter Vertreter Polens, Rumäniens, Kirgistans, Namibias, Ungarns und Marokkos. „Es war nicht selbstverständlich, dass Menschen ehrenamtlich für die Interessen eines Landes und seiner Bürgerinnen und Bürger einstehen“, betonte Kaiser. Durch ihre Tätigkeit würden sie Schutz, Sicherheit und ein Gefühl von Heimat vermitteln.
Besonders begrüßt wurde auch Nina Vaskunlahti, Botschafterin der Republik Finnland in Österreich. Kaiser ging in seiner Rede auf die angespannte geopolitische Lage ein, die Europa derzeit vor große Herausforderungen stelle. Für das Jahr 2026 wünschte er eine humanere und vor allem friedlichere Entwicklung: „Ein solidarisches Miteinander war wichtiger als jedes oligarchische Gehabe.“
Botschafterin Vaskunlahti erinnerte an die Feierlichkeiten in Finnland im Vorjahr anlässlich der EU-Mitgliedschaft. Der EU-Beitritt sei damals wie heute mit Werten, Wirtschaftskraft und Sicherheit verbunden gewesen. Kritik an der EU sei erlaubt – jedoch stets im Bewusstsein, dass sie die Summe ihrer Mitgliedstaaten bilde.
Ebenfalls begrüßt wurde Gunnar Pelikan, Kyrkoherde und leitender Pfarrer der Schwedischen Kirche in Wien. Musikalisch wurde der Abend von Linnea Hurttia und Onni Podyachev gestaltet – unterstützt durch die Sylvi Kekkonen Stiftung.

