Weltspartag
Sparefroh feiert 70. Geburtstag: Vorsorgen ist das neue Sparen
Der Sparefroh wird 70 Jahre alt und der Weltspartag blickt auf eine lange Geschichte zurück. Doch die Zeiten ändern sich: Für 86 Prozent der Kärntnerinnen und Kärntner ist finanzielle Vorsorge unverzichtbar.
70 Jahre Sparefroh: Die Kärntner Sparkasse-Vorstände Michael Koren, Mag. Ulrike Resei und Mag. Siegfried Huber feiern mit der Kultfigur des Sparens.© Foto: Fasching
Seit sieben Jahrzehnten begleitet der Sparefroh Generationen beim Sparen. Doch während früher das klassische Sparbuch im Mittelpunkt stand, gewinnt heute die langfristige Altersvorsorge zunehmend an Bedeutung. Das zeigt die aktuelle Sparstudie der Erste Bank und Sparkassen.
Finanzielle Vorsorge wird immer wichtiger
86 Prozent der Kärntnerinnen und Kärntner halten finanzielle Vorsorge für unverzichtbar. Auch die Jugend beschäftigt sich mit ihrer finanziellen Zukunft: 85 Prozent der Generation Z sehen Vorsorge als wichtigen Wert.
Die Sorge um eine ausreichende staatliche Pension wächst. Experten empfehlen daher, möglichst früh mit regelmäßigen Einzahlungen zu beginnen. Selbst kleine Beträge können durch den Zinseszinseffekt über Jahrzehnte einen wichtigen Beitrag zur finanziellen Absicherung leisten.
Weltspartag im Wandel
Der Weltspartag wurde 1924 ins Leben gerufen, um das Vertrauen in das Sparen zu stärken und finanzielle Bildung zu fördern. Heute stehen zunehmend Vermögensaufbau und private Vorsorge im Mittelpunkt.
„Vorsorge ist das neue Sparen, der Kapitalmarkt eröffnet neue Wege zur Vermögensbildung. Dafür braucht es aber mehr finanzielle Bildung“, betont Mag. Siegfried Huber, Vorstandssprecher der Kärntner Sparkasse AG.
Auch nach mehr als 100 Jahren bleibt der Weltspartag ein wichtiger Bestandteil der österreichischen Finanzkultur. Der Sparefroh feiert seinen 70. Geburtstag und seine Botschaft bleibt aktuell: Wer früh an morgen denkt, sorgt besser für seine Zukunft vor.


