Neues Projekt

„Stop! Stadt­tei­le ohne Part­ner­ge­walt“ in Kla­gen­furt

Das Projekt „Stop! Stadtteile ohne Partnergewalt“ soll Nachbarn ermutigen, sich für Gewaltprävention zu engagieren.

„Stop! Stadt­tei­le ohne Part­ner­ge­walt“ in Kla­gen­furt Astrid Malle (Büro für Frauen, Chancengleichheit und Genrationen), Stadträtin Corinna Smrecnik und Maria Rösslhumer (Projektleiterin „Stop! Stadtteile ohne Partnergewalt“) beim Professionistinnentreffen zum Thema „Femizide“

© StadtKommunikation/Krainz

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Stadträtin Corin­na Smrec­nik, Frau­en­re­fe­ren­tin der Stadt Kla­gen­furt, lud Exper­ten zu einem Work­shop ein, um das neue Pro­jekt „Stop! Stadtei­le ohne Part­ner­ge­walt“ vor­zu­stel­len und Maß­nah­men zur Gewaltprävention sowie zum Opfer­schutz zu dis­ku­tie­ren.

Es gibt einen sicht­ba­ren Anstieg an Vor­fäl­len zu häus­li­cher Gewalt. Um hier präventive Maß­nah­men zu set­zen, Opfern Schutz und Hil­fe zu bie­ten, setzt die Stadt Kla­gen­furt nun einen kon­kre­ten Schwer­punkt: „Stop – Stadt­tei­le ohne Part­ner­ge­walt: Kla­gen­furt macht mit!“ lau­tet die Initia­ti­ve. Pro­jek­te die­ser Art wur­den in Deutsch­land bereits umge­setzt und gehen jetzt auch in Kla­gen­furt und Völkermarkt in die Pilot­pha­se. „Kon­kret star­ten wir damit im Stadt­teil Viktring, längerfristig sol­len wei­te­re Stadt­tei­le ein­ge­bun­den wer­den“, erklärt Cmrec­nik. Als Ver­ant­wort­li­che dafür konn­te Maria Rösslhumer gewon­nen wer­den. Sie ist Geschäftsführerin der auto­no­men Frauenhäuser in Österreich und grün­de­te die Frau­en-Hel­pli­ne. Das Pro­jekt unter­stüt­zen das „Equa­liz“- Zen­trum und die Dia­ko­nie.

Gewalt prä­ven­tiv ver­hin­dern

Beim Pro­jekt geht es um eine Ver­bes­se­rung der Hil­fe­leis­tun­gen und Hilfs­an­ge­bo­te. Aber auch dar­um, dass Gewalt prä­ven­tiv ver­hin­dert wer­den muss. Dazu soll die Öffent­lich­keit sen­si­bi­li­siert wer­den. Oft bemer­ken das fami­liä­re Umfeld oder Nach­barn Ver­än­de­run­gen. Man traut sich jedoch nicht ein­zu­grei­fen.

So kann man hel­fen!

Anhand von geziel­ter Öffentlichkeitsarbeit in den Wohn­an­la­gen (Fly­er und Pla­ka­te) und Tür‑zu-Tür‑Gesprächen soll das Bewusst­sein in der Bevölkerung geweckt wer­den. Kon­kret erfolgt in Viktring die Zusam­men­ar­beit mit der Dia­ko­nie, die ihren Sozi­al­raum zur Verfügung stellt, und der Initia­ti­ve Viktring, die eben­falls unterstützend tätig ist. Auch soge­nann­te „Frau­en- und Männertische“ wer­den orga­ni­siert, zu denen inter­es­sier­te Per­so­nen kom­men können, um zu erfah­ren, wie man hel­fen kann.

09.11.2021 13:00 - Update am: 09.11.2021 16:16
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„Stop! Stadt­tei­le ohne Part­ner­ge­walt“ in Kla­gen­furt Astrid Malle (Büro für Frauen, Chancengleichheit und Genrationen), Stadträtin Corinna Smrecnik und Maria Rösslhumer (Projektleiterin „Stop! Stadtteile ohne Partnergewalt“) beim Professionistinnentreffen zum Thema „Femizide“

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