Ländliches Wegenetz
Zwei Weganlagen im Gailtal eröffnet
In der Marktgemeinde Kirchbach wurde die Weganlage „Reisach – Forst“ saniert, in der Gemeinde Dellach die Weganlage „Wieserberg“.
© Büro LR Gruber/Posch
Das ländliche Wegenetz ist für das Leben und Wirtschaften am Land von großer Bedeutung. Im Bezirk Hermagor wurden in der Marktgemeinde Kirchbach und in der Gemeinde Dellach zwei Wegprojekte abgeschlossen und eröffnet, in die knapp 750.000 Euro aus dem Agrarreferat von Landesrat Martin Gruber geflossen waren.
Weganlage „Reisach – Forst“
Der Weg „Reisach – Forst“ im Gemeindegebiet von Kirchbach verbindet die Ortschaften Reisach und Forst auf einer Länge von zwei Kilometern. Mehrere Hofstellen und Wohnhäuser sowie große Wald- und Almflächen werden dadurch erschlossen. Das Bauprojekt startete im Jahr 2019 und umfasste die Sanierung der kompletten Anlage. Die Kosten betrugen 800.000 Euro: Das Land Kärnten steuerte 520.000 Euro bei, 224.000 Euro brachte die Gemeinde auf, die restlichen 56.000 Euro die Weggemeinschaft. „Weil in unserer Gemeinde auch weitere Straßenbauprojekte anstehen, haben wir dem Landesrat bei der Eröffnung ein schriftliches Straßenbau-Paket übergeben und um weitere Unterstützung gebeten“, berichtet Bürgermeister Markus Salcher.

Weganlage „Wieserberg“
Die Weganlage „Wieserberg“ in der Gemeinde Dellach erschließt mit einer Länge von 2,1 Kilometern vom Heldenfriedhof in Dellach den Wieserberg. Hier wurde ein Kilometer, der in einem schlechten Zustand war, neu hergestellt. „Die neu asphaltierten Straßen bedeuten für die Anrainer ein großes Stück mehr Lebensqualität“, freut sich Landesrat Gruber über den Abschluss der Baumaßnahmen.
- Eröffnung der Weganlage „Reisach – Forst“ in der Marktgemeinde Kirchbach: Projektleiter Herbert Schmucker, Bürgermeister Markus Salcher, Landesrat Martin Gruber, Wegobmann Fritz Bauer und Josef Huber (von links)
- Eröffnung der Weganlage „Wieserberg“: Bürgermeister Johannes Lenzhofer (Zweiter von links), Weggemeinschaft-Obfrau Edith Obersteiner, Landesrat Martin Gruber (Dritter von rechts) und Bauleiter Herbert Schmucker (Zweiter von rechts)
