Segelsport
Eine (fast) perfekte Trainingsregatta in Italien
Rosa Donner und Sebastian Slivon absolvierten in Imperia an vier Tagen sieben Wettfahrten. Am letzten Tag passierte bereits vor der Regatta ein dummer Fehler.
© Florian Reichstädter
Die Klagenfurterin Rosa Donner, Maturantin des Schulsportleistungsmodells Kärnten (SSLK), und ihr Vorschoter Sebastian Slivon, hielten sich bei einer Trainingsregatta in der Hafenstadt Imperia (Italien) auf. Die beiden Nationalsegler meisterten an vier Tagen sieben Wettfahrten unter schwierigen Bedingungen.
Fieber messen vergessen
Am letzten Tag folgten bei Regen und starkem ablandigen Wind noch die Platzierungen drei und fünf. Perfekt, also fast perfekt, denn: „Bei der Nachbesprechung bekam ich per SMS die Ergebnisliste. Wir hatten darin zwei ‚Did not come‘ statt unserem dritten und fünften Platz stehen“, berichtet Donner. Nach dem Einspruch bei der Wettfahrt-Leitung kam die Überraschung. „Wegen der Covid-19-Bestimmungen mussten wir jeden Tag vor den Wettfahrten Fieber messen und eintragen. Tja, das haben wir am letzten Tag vergessen und somit die Höchststrafe bekommen. Unsere Wettfahrten wurden nicht gewertet“, bedauert Donner.
Nationaltrainer Florian Reichstädter ergänzt: „Ein dummer Fehler, der nicht passieren darf! Nach der ersten Enttäuschung hat sich das Team schnell gefasst. Im Gesamtergebnis steht nun ein zehnter statt einem sechsten Platz, aber die Leistung am Wasser war sehr gut und das zählt.“
