Arbeiterkammer Kärnten
Warnung vor angeblichen „Microsoft“-Mitarbeitern!
Angebliche „Microsoft“-Mitarbeiter versuchen per Telefon, von Konsumenten sensible Daten zu bekommen oder Schadsoftware zu installieren. Die Anfragen bei der Arbeiterkammer Kärnten häufen sich.
Eine neue Betrugsmasche macht gerade in Kärnten die Runde. Betrüger geben sich telefonisch als „Microsoft“-Mitarbeiter aus und behaupten, dass sich ein Virus auf dem Computer der Betroffenen befindet. Die Anrufer sind darauf aus, an sensible Daten zu kommen und den Zugriff auf den Computer zu erhalten, um Schadsoftware zu installieren. Die Betrüger fordern dazu auf, die Lösung des „Problems“ entweder mit einer Zahlung einer einmaligen Gebühr oder mit einem Abschluss eines Abonnements für einen vermeintlichen Support-Service abzugelten.
Betrügerei perfektioniert
„Ruft ein angeblicher ‚Microsoft‘-Mitarbeiter an, beenden Sie das Gespräch sofort“, rät Angelika Wurzer, Konsumentenschützerin der Arbeiterkammer Kärnten. Die Betrügerei wurde perfektioniert. „Die angezeigte Rufnummer wird oftmals so gefälscht, dass diese eine gültige Supportnummer eines vertrauenswürdigen Unternehmens anzeigt“, verrät Wurzer. Günther Goach, Präsident der Arbeiterkammer Kärnten, betont: „Unabhängig davon, ob man Arbeiterkammer-Mitglied ist oder nicht, kann jeder Kärntner das kostenlose Service des Konsumentenschutzes in Anspruch nehmen.“
Keine unaufgeforderten Anrufe
„Microsoft“ führt nach eigenen Angaben keine unaufgeforderten Anrufe durch, um schadhafte Geräte zu reparieren. Selbst auf offizielle Support-Anfragen erfolgen Hilfestellungen meist per E‑Mail.
So schützen Sie sich!
- Legen Sie sofort auf, wenn „Microsoft“ anrufen sollte.
- Auf keinen Fall persönliche Daten wie Passwörter oder Bankzugangsdaten preisgeben.
- Installieren Sie keine Fernwartungssoftware.
- Trotz mancher haltlosen Drohungen von „Microsoft“-Anrufern, die behaupten, Ihr Betriebssystem zu löschen: Nicht beunruhigen lassen!
- Melden Sie den Anruf an „Microsoft“, auch wenn Sie nicht auf die Betrugsmasche hereingefallen sind.
