Eishockey
B‑WM der Damen in Radenthein abgesagt
Schlechte Nachrichten vom Eishockey: Der internationale Eishockey-Verband sagte die U18-Weltmeisterschaft der Damen (Gruppe B der Division eins) in Radenthein ab.
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Internationales Eishockey hätte von 10. bis 15. Jänner 2022 über das Eis der „Nockhalle“ gehen sollen. Auf Empfehlung seines „Medical Committee“ sah sich der internationale Eishockey-Verband jedoch gezwungen, mehrere Turniere abzusagen, darunter auch die U18-Weltmeisterschaft der Damen (Gruppe B der Division eins) in Radenthein.
Zweite Absage hintereinander
„Die Absage trifft uns natürlich sehr hart. Die Vorfreude bei Spielerinnen, Organisatoren und Helfern war groß, die Enttäuschung ist jetzt natürlich umso größer, zumal es die zweite Absage hintereinander ist“, spielt Klaus Hartmann, Präsident des österreichischen Eishockey-Verbands (ÖEHV), auf die bereits im Vorjahr verschobene U18-WM in Radenthein an.
Hoffen auf 2023
Speziell sportlich schmerzt die Absage enorm, wie Martin Kogler, General Manager der Damen im ÖEHV, ausführt: „Das nimmt uns die Chance, unter die besten 14 Nationen der Welt aufzusteigen.“ Der sportliche Vergleich mit Dänemark, Taiwan, China, Polen und Südkorea fällt flach. „Spiele, die für die Entwicklung enorm wichtig gewesen wäre“, betont Kogler. Der Verband hofft nun, dass Radenthein den Zuschlag für die Ausrichtung des Turniers im Jahr 2023 erhält.
