Impfpflicht
FPÖ Kärnten stellt neue Kampagne vor
Mit einer Kampagne sagt die FPÖ Kärnten auch plakativ: „Nein zum Impfzwang!“
© FPÖ Kärnten
„Ja zur Freiheit – Nein zum Impfzwang!“ Diesen Slogan schmückt (wenig überraschend) eine neue Kampagne der FPÖ Kärnten, die Landesparteiobmann Erwin Angerer gestern anlässlich einer Pressekonferenz vorstellte. Angerer stellte sofort klar: „Wir sind nicht gegen die Impfung, sondern gegen den Impfzwang. Jeder soll frei, in Eigenverantwortung und in Abstimmung mit seinem Arzt darüber entscheiden können, ob er sich impfen lassen möchte oder nicht.“ Die Kampagne ist, so Angerer, ein klares Statement: „Die FPÖ steht als einzige Partei an der Seite der Bürger.“
Lockdown-Ende für Ungeimpfte gefordert
Inhaltlich listet Angerer die freiheitlichen Forderungen auf: „Ein sofortiges Ende des Lockdowns für Ungeimpfte und all jene, deren ‚Grüner Pass‘ trotz Genesung oder erfolgter Impfung abgelaufen ist.“ Er stellt die Frage: „Warum diskriminiert man immer noch 30 Prozent der Bevölkerung und sperrt sie zu Hause ein, obwohl dieser Lockdown für Ungeimpfte keinerlei Wirkung hat?“ Die Ungeimpften seien nicht die Treiber der Pandemie.
Vorboten des Wahlkampfs
In Wahlkampf-Manier (2023 wird in Kärnten gewählt) kritisiert er Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ): „Er beharrt weiter auf einem Impfzwang, obwohl sich nicht nur unzählige Experten und Verfassungsjuristen, sondern auch die österreichischen Bürger mit 108.000 Stellungnahmen dagegen ausgesprochen haben.“ Alternativen sind, laut dem FPÖ-Landesparteiobmann, „Antikörpertherapien, medikamentöse Behandlungen und die längst versprochenen Protein- und Totimpfstoffe“.
Plakate, Flyer und soziale Medien
Die freiheitliche Kampagne wird in Form von Plakaten, Flyern und in den sozialen Medien veröffentlicht. „Wir wollen alle Politiker dazu aufrufen, ihre Position zu überdenken und gegen einen Impfzwang zu stimmen“, betont Angerer. Er kündigt an: „Wir werden uns weiter auf allen Ebenen gegen den Impfzwang wehren und auch rechtlich dagegen vorgehen. Zusätzlich zur Kampagne werden wir die Menschen auch informieren und unterstützen, sollte das Gesetz für einen Impfzwang nächste Woche im Nationalrat tatsächlich beschlossen werden.“
