Straßenmeistereien
Neues Hochleistungsgerät im Winterdienst-Einsatz
Die Zwischenbilanz für den Winterdienst ist deutlich: Im Vergleich zu den Vorjahren verzeichnet das Land Kärnten mehr Einsatzstunden und höheren Salzverbrauch. Ein neues Spezialgerät soll nun Verstärkung bringen.
© Büro LR Gruber/Posch
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Um die Räumtrupps insbesondere bei Starkschnell-Ereignissen zu unterstützen, kaufte das Land Kärnten ein weiteres Spezialgerät für den Winterdienst an. Der Hochleistungsgeräteträger der österreichischen Firma Syn Trac GmbH befindet sich ab sofort im Einsatz. „Wir haben rund 700.000 Euro in dieses Spezialgerät investiert, um die zum Teil in die Jahre gekommene Winterdienstflotte zu verstärken. Es ist in der Straßenmeisterei Greifenburg stationiert und soll je nach Bedarf, im Drau‑, Möll‑, und Gailtal eingesetzt werden“, berichtet Landesrat Martin Gruber, Straßenbaureferent des Landes Kärnten.
Das Gerät hat eine Motorleistung von 420 PS und kann sowohl mit einer Hochleistungsschneefräse beim schichtweisen Abtrag der Schneemassen eingesetzt als auch mit weiteren Anbaugeräten (zum Beispiel für den Mähbetrieb im Sommer) kombiniert werden.
Streusalz in 56 Salzsilos gelagert
Die aktuelle Zwischenbilanz des bisherigen Winterdienstes zeigt, wie groß der Bedarf für Spezialgeräte ist: Insgesamt 66.000 Einsatzstunden wurden seit Anfang November geleistet. „Das sind weit mehr Stunden als im Vergleichszeitraum anderer Jahre“, betont Gruber. Auch der Salz- und Soleverbrauch liegt mit bis dato 16.200 Tonnen deutlich über den Mengen, die etwa im Jänner 2021 erreicht wurden. „Wir haben bereits jetzt mehr Streusalz verbraucht, als wir in den 56 Salzsilos einlagern konnten“, verrät Gruber. Die Nachlieferungen sind aber rechtzeitig erfolgt.
Über 400 Winterdienst-Mitarbeiter
Um den Winterdienst trotz der sich aufbauenden Omikron-Welle gewährleisten zu können, traf die Straßenbauabteilung auch strenge Vorkehrungen für die über 400 Mitarbeiter der Straßenmeistereien. Sie wurden in fixe Teams eingeteilt, um persönliche Kontakte und dadurch die Ausbreitung von Infektionen zu verhindern. Für den Notfall werden derzeit auch Ersatzfahrer bei externen Frächtern und pensionierte Winterdienst-Mitarbeiter organisiert.
17.01.2022 07:35
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