„Herzschmiede“
Das Wohnzimmer mit Herz für die Braut
Es soll einer der schönsten Tage im Leben eines Paares sein. Deshalb begleitet und berät Kerstin Mischkulnig in ihrer „Herzschmiede“ die Bräute und versucht, ihnen auch Verunsicherung und Ängste zu nehmen, die seit der Pandemie vorherrschen.
© Petra Nestelbacher Footprints Fotografie & Film
Als Kerstin Mischkulnig aus Maria Saal ihre „Herzschmiede“ ins Leben rief, waren es in erster Linie Basteleien für Anstecker, Haarschmuck und Dekoration für Hochzeiten. „Mein Traum war es dann, mit Kleidern etwas zu machen“, erzählt Mischkulnig im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“. Deshalb begann sie mit Second-Hand-Brautkleidern, ihr Repertoire zu erweitern. Dies kam so gut an, dass sie anfing, zu reinvestieren und neue Kleider anzuschaffen. So entstand die heutige „Herzschmiede“.
Herz und Feingefühl
Mischkulnig legt bei allen Kundinnen viel Herz und Feingefühl in die Beratung: „Mir ist es wichtig, dass hier alles persönlich ist und ohne Zeitdruck“. Deshalb verbringt man seinen Termin exklusiv im Geschäft in St. Georgen am Längsee. Reden, Kleider probieren, Location besprechen und sich Tipps und Tricks holen. Das Netzwerk rund um die Unternehmerin ist groß und breit aufgestellt. Die Dienstleister sollen zum Brautpaar und zur Hochzeit passen, damit der Tag unbeschwert genossen werden kann.
Corona und der Schritt in das Private
Die Verunsicherung, die Corona vor allem in der Veranstaltungsbranche brachte, erzeugte ein Umdenken. Die Unsicherheit über die verschiedenen Maßnahmen, die einzuhalten sind, und die ständig wechselnden Rahmenbedingungen bei Hochzeiten lassen viele Paare von vornherein kleiner heiraten. Auch sogenannten Elopment-Hochzeiten, wo nur das Brautpaar allein die Zeremonie mit dem Standesbeamten erlebt, werden mehr. „Dafür an ausgefallenen Orten wie Bergspitzen“, erzählt Mischkulnig. Es wird viel im privaten Rahmen mit maximal 20 bis 30 Personen gefeiert. Es findet alles abgespeckter statt und das Feedback nach den Hochzeiten sind durchwegs Zufriedenheit und Dankbarkeit für die intime schöne Feier.
Die gebeutelte Veranstaltungsbranche
Auf die Sparte der Veranstaltungsdienstleister wie die „Herzschmiede“ wurde im vergangenen Jahr vergessen. Offiziell dem Handel zugehörig, durfte Mischkulnig ihr Geschäft zwar öffnen, doch es kamen kaum Anfragen, weil keine Veranstaltungen und auch Hochzeiten stattfinden konnten, ein indirektes „Veranstaltungsverbot“ also. Für heuer sieht es bereits besser aus: „Viele Paare haben ihre Hochzeit auf dieses Jahr verschoben und viele Locations sind bereits ausgebucht“. Wichtig ist heuer einmal mehr die Planung. Mischkulnig rät allen Heiratswilligen – trotz einiger Fragezeichen – einfach zu planen. Hochzeitsdienstleister sind mittlerweile flexibel und wissen um die Schwierigkeit von veränderten Regelungen. Am besten baut man einen „Worst Case“-Plan ein, mit den wichtigsten Menschen, und macht es sich im kleinen Rahmen fein. Beginnt man mit dem Brautkleid, ist das Brautpaar in der „Herzschmiede“ herzlich willkommen.
Eine Prognose
Fragt man die Expertin, wird 2022 auch vieles im eher kleineren Rahmen stattfinden. Über 200 Kleider warten in der „Herzschmiede“ aufs Anprobieren und Mischkulnig freut sich auf die neuen Bräute: „Lasst euch die schöne Zeit der Vorfreude nicht nehmen. Besinnt euch darauf, dass ihr eurem Traumpartner das Ja-Wort gebt und genießt die Zeit“. Termine in der „Herzschmiede“ gibt es derzeit erst ab März wieder, der Februar ist bereits ausgebucht, was uns in eine schöne Hochzeitssaison 2022 blicken lässt.
- Ein Blick in die „Herzschmiede – das Brautwohnzimmer“ in St. Georgen am Längsee
- Auch Basteleien für Anstecker, Haarschmuck und Dekoration für Hochzeiten warten in der „Herzschmiede“ auf die Kundinnen.
- Kerstin Mischkulnig begleitet und berät Bräute bis zum schönsten Tag im Leben.