St. Jakob/Rosental

Kon­vent nutzt Ener­gie äußerst effi­zi­ent

Der Konvent der Schulschwestern in St. Jakob im Rosental setzt große Schritte bei Energieeffizienz und CO2-Reduktion. Energie- und Klimaschutz-Landesrätin Sara Schaar überbrachte nun offiziell die entsprechenden Förderzusagen.

Kon­vent nutzt Ener­gie äußerst effi­zi­ent Alternativenergie-Förderung für den Konvent der Schulschwestern in St. Jakob im Rosental: Kindergarten-Leiterin Lisa-Marie Aschgan, Landesrätin Sara Schaar, Schwester Veronika Supan (Leitung des Konvents), Bürgermeister Guntram Perdacher und Direktorin Marija Olip (HLW St. Peter, von links)

© Büro LR Schaar

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Der Kon­vent der Schul­schwes­tern in St. Jakob im Rosen­tal umfasst den Kin­der­gar­ten St. Peter, die HLW St. Peter und das dazu­ge­hö­ri­ge Inter­nat. Die Ein­rich­tun­gen wur­den in Bezug auf die Ener­gie­ef­fi­zi­enz auf den neu­es­ten Stand der Tech­nik gebracht. Geheizt wird nun über­all CO2-neu­tral mit Fern­wär­me. Das Unter­neh­men „Holz die Son­ne ins Haus“ mit Sitz in St. Veit betreibt die Nah­wär­me St. Peter. „Wir set­zen auch auf Pho­to­vol­ta­ik- und Solar-Anla­gen auf den Gebäu­den“, infor­miert Lei­te­rin Schwes­ter Vero­ni­ka Supan. Bür­ger­meis­ter Gun­tram Per­dach­er machen all die­se Maß­nah­men für mehr Ener­gie­ef­fi­zi­enz stolz: „Immer mehr Ölkes­sel ver­schwin­den aus unse­rer Gemein­de. Zwei öffent­li­che Gebäu­de müs­sen wir noch umstel­len, Lösun­gen sind bereits in Sicht.“

Rund 36.000 Euro För­de­rung

Für die Anpas­sung der bestehen­den Fern­wär­me-Anschlüs­se von Schu­le und Inter­nat samt Adap­tie­rung der Hei­zungs­an­la­gen gewähr­te die Umwelt­ab­tei­lung des Lan­des Kärn­ten eine Gesamt­för­de­rung in Höhe von 36.216 Euro. Die För­der­zu­sa­ge über­brach­te Lan­des­rä­tin Sara Schaar, Ener­gie- und Kli­ma­schutz-Refe­ren­tin des Lan­des Kärn­ten, per­sön­lich. „Mit der Alter­na­tiv­ener­gie-För­de­rung unter­stüt­zen wir öffent­li­che Ein­rich­tun­gen, Betrie­be, Land­wir­te, Pri­vat­zim­mer-Ver­mie­ter sowie sons­ti­ge unter­neh­me­risch täti­ge Orga­ni­sa­tio­nen und gemein­nüt­zi­ge Ver­ei­ne beim Umstieg auf erneu­er­ba­re Ener­gie und auch bei Maß­nah­men zur Stei­ge­rung der Ener­gie­ef­fi­zi­enz. Sie alle haben eine Vor­bild­wir­kung und moti­vie­ren hof­fent­lich auch ande­re Ein­rich­tun­gen und Betrie­be, in Zukunft auf eine erneu­er­ba­re Wär­me- oder Strom­erzeu­gung zu set­zen“, betont Schaar.

Die Alter­na­tiv­ener­gie-För­de­rung

Im Rah­men der Alter­na­tiv­ener­gie-Förde­rung wird die Neu­errich­tung, Umstel­lung und Erneue­rung von umwelt- und kli­ma­freund­li­chen Wär­me­er­zeu­gern, Pho­to­vol­ta­ik-Anla­gen, Strom­spei­chern sowie Maß­nah­men zur Stei­ge­rung der Ener­gie­ef­fi­zi­enz von Anla­gen unter­stützt. „Allei­ne im Vorjahr wur­den so rund 1.250 Pro­jek­te geför­dert, die Gesamt­för­der­sum­me betrug über 4,6 Mil­lio­nen Euro“, infor­miert Schaar. Für den Anschluss an eine Fern­wär­me-Anla­ge gibt es bei­spiels­wei­se einen Zuschuss von 40 Pro­zent der aner­kenn­ba­ren Inves­ti­ti­ons­kos­ten, beim gleich­zei­ti­gen Umstieg von einer Öl- oder Gas­zen­tral­hei­zung sind es sogar 50 Pro­zent (unter Ein­be­zie­hung mög­li­cher Landes‑, Bun­des- oder EU-För­de­run­gen).

Fern­wär­me-Anschlüs­se in Kärn­ten

Übri­gens: Zu 92 Pro­zent wird die Fern­wär­me in Kärn­ten aus Erneu­er­ba­ren pro­du­ziert. „Das ist ein Spit­zen­wert öster­reich­weit, den wir aller­dings noch wei­ter aus­bau­en wol­len. In Kärn­ten sol­len pro Jahr min­des­tens 50 zusätz­li­che Fern­wär­me-Anschlüs­se mit einer Anschluss-Leis­tung von fünf Mega­watt pro Jahr bei öffent­li­chen Gebäu­den und im Gewer­be­be­reich instal­liert wer­den. Damit ist eine jähr­li­che Ein­spa­rung von 1.500 Ton­nen an CO2-Emis­sio­nen mög­lich“, erklärt Schaar.

16.02.2022 07:39 - Update am: 16.02.2022 07:42
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Kon­vent nutzt Ener­gie äußerst effi­zi­ent Alternativenergie-Förderung für den Konvent der Schulschwestern in St. Jakob im Rosental: Kindergarten-Leiterin Lisa-Marie Aschgan, Landesrätin Sara Schaar, Schwester Veronika Supan (Leitung des Konvents), Bürgermeister Guntram Perdacher und Direktorin Marija Olip (HLW St. Peter, von links)

© Büro LR Schaar