Johann Marko

„BIG-KO ist mein Baby!“

Johann Marko, seit dem Jahr 2007 Geschäftsführer der BIG-KO HandelsgmbH, nahm Abschied vom Unternehmen, bleibt dem dahinterstehenden Verein aber als Mitglied und im Vorstand treu.

„BIG-KO ist mein Baby!“ Der scheidende Geschäftsführer Johann Marko (Zweiter von links) mit den Mitarbeitern Simon Karisch, Doris Rek und Margarete Marko (von links)

© KLiCK Kärnten/Galli

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Anfang März ging in der BIG-KO Han­dels­gmbH eine Ära zu Ende: Johann Mar­ko (55) sah sich aus gesund­heit­li­chen Grün­den gezwun­gen, sich aus der Geschäfts­füh­rung zu ver­ab­schie­den. Ein Abschied, der ihm nicht leicht fiel. „Ich habe das Unter­neh­men immer als mein Baby betrach­tet“, ver­rät Mar­ko. Er lei­te­te die Geschi­cke der BIG-KO Han­dels­gmbH seit der Grün­dung im Jahr 2007.

Stell­ver­tre­ten­der Obmann

Das „Baby“ ist, bezo­gen auf das Alter, zu einem rei­fen Jugend­li­chen her­an­ge­wach­sen, den Mar­ko zur wei­te­ren Ent­wick­lung nun in die Obhut von Franz Taum­ber­ger über­gibt. Mit der Phi­lo­so­phie von BIG-KO ist Mar­ko bereits län­ger ver­traut: Dem land­wirt­schaft­li­chen Ver­ein, der hin­ter dem Unter­neh­men steht, gehört er seit dem Jahr 2000 an. Als stell­ver­tre­ten­der Obmann ist er zudem im Vor­stand ver­tre­ten – auch wei­ter­hin.

Die Phi­lo­so­phie von BIG-KO

„Durch mei­ne Tätig­keit im Vor­stand blei­be ich BIG-KO natür­lich erhal­ten und ver­bun­den“, ver­spricht Mar­ko. Einer­seits befin­det sich der Fir­men­sitz auf sei­nem Hof in Reif­nitz in der Stadt­ge­mein­de Völ­ker­markt, ande­rer­seits nutzt er als Land­wirt wei­ter­hin die Vor­tei­le des Netz­werks, das rund 2.200 Mit­glie­der aus Kärn­ten, Ost­ti­rol und der Stei­er­mark umfasst. Schließ­lich hat BIG-KO mehr als einen Preis­vor­teil beim Ein­kauf zu bie­ten. Mar­ko nimmt Bezug auf die Phi­lo­so­phie der bäu­er­li­chen Orga­ni­sa­ti­on. „Bei uns ste­hen der Gemein­schafts­sinn und das Mit­ein­an­der im Mit­tel­punkt“, betont er.

Per­sön­li­cher Kon­takt

Der per­sön­li­che Aus­tausch unter den Mit­glie­dern, wovon jeder für sich pro­fi­tie­ren kann, kam in den ver­gan­ge­nen bei­den Jah­ren durch die Pan­de­mie natür­lich zu kurz. „Ich hof­fe, dass wir den per­sön­li­chen Kon­takt unter den Mit­glie­dern jetzt wie­der for­cie­ren kön­nen. Dafür steht BIG-KO: Wir sind eine gro­ße land­wirt­schaft­li­che Fami­lie“, stellt Mar­ko klar.

Land­wirt­schaft als Hob­by

Gemäß dem Mot­to „Wer ras­tet, der ros­tet“ möch­te der schei­den­de Geschäfts­füh­rer wei­ter­hin in Bewe­gung blei­ben. „Mein Hob­by ist und bleibt die Land­wirt­schaft“, ver­si­chert er. Auf dem Hof mit Milch­vieh­hal­tung und Acker­bau, den Gat­tin Irm­gard führt, wird schließ­lich jede hel­fen­de Hand benö­tigt. Die Fami­lie hilft hier zusam­men: Der älte­re Sohn Chris­ti­an (27) unter­rich­tet zwar an einem Gym­na­si­um in Graz, der jün­ge­re Sohn Wolf­gang (25), der im Unter­neh­men „Wild“ in Völ­ker­markt arbei­tet, packt jedoch in sei­ner Frei­zeit eben­so am Hof an. Denn für BIG-KO und die Fami­lie gilt glei­cher­ma­ßen: „Wir hal­ten zusam­men!“

17.03.2022 18:25 - Update am: 17.03.2022 18:29
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„BIG-KO ist mein Baby!“ Der scheidende Geschäftsführer Johann Marko (Zweiter von links) mit den Mitarbeitern Simon Karisch, Doris Rek und Margarete Marko (von links)

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