Alfred Tiefnig

„Sozia­le und gerech­te Poli­tik wich­ti­ger denn je“

Was konnte die Landespolitik in den vergangenen vier Jahren für Oberkärnten erreichen? Landtagsabgeordneter Alfred Tiefnig (SPÖ) zieht Bilanz.

„Sozia­le und gerech­te Poli­tik wich­ti­ger denn je“ Landtagsabgeordneter Alfred Tiefnig mit Landesrätin Sara Schaar: Naturschutz, Energie und Umwelt verbinden sie in ihrem politischen Alltag.

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Ein Jahr vor der Land­tags­wahl in Kärn­ten zieht Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter und SPÖ-Bezirks­par­tei­ob­mann Alfred Tief­nig Bilanz. „Unter schwie­ri­gen Rah­men­be­din­gun­gen konn­ten wir vie­les für Ober­kärn­ten umset­zen und star­ten“, erklärt Tief­nig. Als Bei­spiel führt er die Opti­mie­rung der regio­na­len Gesund­heits­ver­sor­gung durch Inves­ti­tio­nen in das Kran­ken­haus Spit­tal an. Eben­so die Zusam­men­füh­rung der bei­den Fach­schu­len Litzl­hof und Drau­ho­fen in ein Bil­dungs­zen­trum, um den Mäd­chen-Schul­stand­ort abzu­si­chern, sowie die Umset­zung von Bil­dungs­ein­rich­tun­gen in Ober­vel­lach und Spit­tal.

Gra­tis-Kin­der­gar­ten ab Sep­tem­ber

„Der Zugang zu Bil­dung ist von frü­hes­ter Kind­heit an wich­tig“, fasst Tief­nig zusam­men. Des­halb über­nimmt das Land Kärn­ten ab 1. Sep­tem­ber 2022 lan­des­weit auch hun­dert Pro­zent der durch­schnitt­li­chen Betreu­ungs­kos­ten. Das bedeu­tet: „Der Gra­tis-Kin­der­gar­ten für ganz Kärn­ten steht kurz vor der Umset­zung. Par­al­lel dazu wird an einem Kin­der­bil­dungs- und Betreu­ungs­ge­setz gear­bei­tet, um die Grup­pen­grö­ßen in den Kin­der­gär­ten zu redu­zie­ren, die Öff­nungs­zei­ten zu fle­xi­bi­li­sie­ren und das Kin­der­gar­ten-Per­so­nal bes­ser zu ent­loh­nen“, betont Tief­nig.

Fami­li­en- und kin­der­freund­lich

Das bringt unser Bun­des­land, so der Land­tags­ab­ge­ord­ne­te, einen gro­ßen Schritt näher ans Ziel, Kärn­ten zur fami­li­en- und kin­der­freund­lichs­ten Regi­on Euro­pas zu machen. „In Ober­kärn­ten haben wir dar­über hin­aus Fort­schrit­te im Breit­band-Aus­bau gemacht und inves­tie­ren lau­fend in den Wohn­bau, den Kul­tur- und Sport-Bereich sowie in unse­re ehren­amt­li­chen Ver­ei­ne wie die Feu­er­weh­ren, um unse­re Regi­on als Arbeits- und Lebens­mit­tel­punkt zu attrak­ti­vie­ren“, stellt Tief­nig klar.

Kärn­ten Vor­bild bei erneu­er­ba­rer Ener­gie

Der Abge­ord­ne­te aus Irschen steht im Kärnt­ner Land­tag dem Aus­schuss für Natur­schutz, Ener­gie und Umwelt als Obmann vor. Die­se Berei­che deckt in der Lan­des­re­gie­rung Lan­des­rä­tin Sara Schaar als zustän­di­ge Refe­ren­tin ab. „Kärn­ten ist im Bereich der Was­ser­kraft und Umset­zung des Ener­gie-Mas­ter­plans öster­reich­weit füh­rend und Vor­bild für vie­le ande­re Bun­des­län­der“, ver­si­chert Tief­nig. Denn: Kärn­ten erzeugt 99,4 Pro­zent des Strom­be­darfs aus erneu­er­ba­rer Ener­gie.

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Ein Leit­satz von Alfred Tief­nig lau­tet: „Es gibt Ber­ge, über die man hin­über muss, sonst geht der Weg nicht wei­ter!“
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Nach­hal­ti­ge Lösun­gen

„Wir wol­len in die­ser Vor­rei­ter­rol­le blei­ben und haben mit Lan­des­rä­tin Schaar eine klu­ge Poli­ti­ke­rin mit Haus­ver­stand, die nach­hal­ti­ge Lösun­gen im Mit­ein­an­der sucht“, berich­tet Tief­nig. Er führt exem­pla­risch die „Natu­ra 2000“-Schutzgebiete an. Hier konn­te Schaar einen jah­re­lan­gen Streit im Ein­ver­neh­men und zur Zufrie­den­heit aller Betrof­fe­nen lösen. Natur­schutz, Ener­gie und Umwelt sind, so Tief­nig, kein Gegen­satz. Im Mit­ein­an­der kön­nen vie­le Vor­ha­ben umge­setzt wer­den. Die För­de­run­gen von ölkes­sel­frei­en Gemein­den und die Unter­stüt­zung bei Pho­to­vol­ta­ik-Anla­gen auf öffent­li­chen Gebäu­den sind wei­te­re Bei­spie­le dafür.

Zusam­men­ar­beit in der Kärn­ten-Koali­ti­on

Wie beur­teilt Tief­nig die Zusam­men­ar­beit in der Kärnt­ner Lan­des­re­gie­rung? „Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser, sein Regie­rungs­team und auch die Land­tags­klubs begeg­nen sich trotz ideo­lo­gi­scher Unter­schie­de auf Augen­hö­he. Nach 16-jäh­ri­ger Erfah­rung im Land­tag kann ich mit Sicher­heit behaup­ten, dass uns nicht die gro­ßen Schlag­zei­len wich­tig sind. Unser obers­tes Ziel ist es, die Sor­gen, die Ängs­te und die Inter­es­sen der Bevöl­ke­rung auf­zu­neh­men und die Lebens­qua­li­tät der Kärnt­ner zu ver­bes­sern und zu erhal­ten.“

Land­tags­wah­len 2023

Den Land­tags­wah­len im nächs­ten Jahr blickt zu zuver­sicht­lich ent­ge­gen: „Die Men­schen in Kärn­ten wis­sen gera­de jetzt, wie wich­tig eine nach­hal­ti­ge, sozia­le, gerech­te und ehr­li­che Poli­tik ist. Mit sei­ner umsich­ti­gen und über Par­tei­gren­zen hin­aus zum Woh­le der Kärnt­ner Bevöl­ke­rung bemüh­ten Poli­tik führt Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser das Kärnt­ner­land immer mit ruhi­ger Hand.“

05.04.2022 17:00 - Update am: 05.04.2022 17:10
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„Sozia­le und gerech­te Poli­tik wich­ti­ger denn je“ Landtagsabgeordneter Alfred Tiefnig mit Landesrätin Sara Schaar: Naturschutz, Energie und Umwelt verbinden sie in ihrem politischen Alltag.

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