Euregio Senza Confini
Arbeitsgruppe zu Unesco-Weltnaturerbe Karnische Alpen eingerichtet
Die Euregio-Mitglieder versammelten sich heute online. Themen: Rad- und Wanderwege, nachhaltige Logistik und eine Arbeitsgruppe zum Unesco-Weltnaturerbe Karnische Alpen.
Friaul-Julisch-Venetien schlug vor, dass Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser weitere drei Jahre die Präsidentschaft der “Euregio Senza Confini” ausüben soll. In der heutigen 18. EVTZ-Vollversammlung wurde dies begrüßt. Dann ging es in der Video-Konferenz – mit Präsident Massimiliano Fedriga (Friaul-Julisch-Venetien), Landesrat Federico Caner (Veneto) und Euregio-Direktorin Sandra Sodini – ans Eingemachte.
Zwei Absichtserklärungen
Zwei Absichtserklärungen wurden unterzeichnet. Gemeinsam will man das grenzüberschreitende Rad- und Wanderwege-Netz verbessern. Außerdem wird eine Strategie zur Verbesserung des grenzüberschreitenden multimodalen Verkehrs erarbeitet. Es gehe um nachhaltigen Gütertransport und nachhaltige Logistik. Auch das Land Tirol – also Landeshauptmann Günther Platter – unterschrieb die Absichtserklärung.
Karnische Alpen als Weltnaturerbe
Kaiser schlug weiters vor, eine Arbeitsgruppe für eine Nominierung der Karnischen Alpen als Unesco-Weltnaturerbe einzurichten. Dieser Vorschlag fand breite Zustimmung.
Danach fand das erste digitale Euregio-Business-Forum statt – für einen wirtschaftlichen Austausch der Regionen. Neben öffentlichen Institutionen wie den Wirtschaftskammern nahmen auch private Betriebe aus dem Euregio-Raum teil, die in Corona-Zeiten durch technische Innovationen besonders erfolgreich sind.

