LFS Althofen
Neues Gerät für junge Käsekenner
Das Agrarreferat des Landes Kärnten von Landesrat Martin Gruber unterstützte den Ankauf eines Joghurt- und Käsekessels an der Landwirtschaftlichen Fachschule Althofen mit rund 9.600 Euro.
© Büro LR Gruber/Posch
Ein großer Schwerpunkt in der Ausbildung an Kärntens landwirtschaftlichen Fachschulen (LFS) ist regionalen Lebensmitteln gewidmet. Vor allem Produktion und Verarbeitung von Milch nehmen im Unterricht einen großen Stellenwert ein. An den landwirtschaftlichen Fachschulen Althofen, Ehrental, Goldbrunnhof und Litzlhof wird zum Beispiel die vertiefende Zusatzausbildung zum diplomierten Käsekenner im Rahmen des Unterrichtsgegenstands „Produktveredelung und Direktvermarktung“ angeboten.
Ausbildung und Infrastruktur
Laufend wird dafür in die Qualität der schulischen Ausbildung und in die Infrastruktur investiert. Jüngstes Beispiel ist die Anschaffung eines neuen Joghurt- und Käsekessels an der LFS Althofen, für den das Agrarreferat des Landes Kärnten von Landesrat Martin Gruber 9.600 Euro zur Verfügung stellte. „Mir ist eine praxisorientierte Nachwuchsförderung in der Landwirtschaft wichtig. Die Direktvermarktung landwirtschaftlicher Produkte bringt Wertschöpfung für die Bauern und mehr regionale Lebensmittel für die Konsumenten. Genau das wird durch Investitionen wie diese gestärkt“, betont Landesrat und Agrarreferent Gruber, der für das landwirtschaftliche Schulwesen zuständig ist.
Kenntnisse und Fertigkeiten
Im Unterricht werden den Schülern jene Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, die für die qualifizierte unterstützende Mitarbeit im Tätigkeitsbereich „Beratung und Verkauf von Käse“ erforderlich sind. Dazu zählen unter anderem die Geschichte des Produkts Käse, die Inhaltsstoffe und Verarbeitungsstufen der Milch sowie die Milchverarbeitung und die Käseherstellung. Es geht aber auch um die Käsesorten Österreichs, den Käseeinkauf, die Lagerbedingungen, das Zusammenstellen von Käseplatten und das Verkaufsgespräch.

