Arbeiterkammer

War­nung vor Phis­hing-Mails mit A1-Betreff

Der Konsumentenschutz der Arbeiterkammer Kärnten nimmt einen massiven Anstieg an gefakten E-Mails, auch als Phishing-Mails bekannt, wahr und warnt: Keine Links anklicken und E-Mails sofort löschen!

War­nung vor Phis­hing-Mails mit A1-Betreff Michael Tschamer, Konsumentenschützer der Arbeiterkammer Kärnten

© AK/Jost & Bayer

"KLICK Kärnten" auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen
Anzeige

Die Cyber­kri­mi­na­li­tät durch Phis­hing-Mail-Atta­cken nimmt zu und gefähr­det Kärnt­ner Kon­su­men­ten. Waren es in der Ver­gan­gen­heit E‑Mails von bekann­ten Bank­in­sti­tu­ten, die nahe­zu per­fekt kopiert wur­den, so sind es nun gefak­te E‑Mails des Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­an­bie­ters A1. Die Masche ist neu, denn im E‑Mail wird vor­ge­ge­ben, dass die Tele­fon­rech­nung zwei Mal bezahlt wur­de. Die Online-Betrü­ger ler­nen dazu und pass­ten ihre Tex­te und das Aus­se­hen der E‑Mails täu­schend echt an das der Unter­neh­men an. Die Kopien sind kaum noch vom Ori­gi­nal zu unter­schei­den.

Hohe finan­zi­el­le Schä­den

Um das ver­meint­li­che Geld der behaup­te­ten dop­pelt bezahl­ten Rech­nung rück­erstat­tet zu bekom­men, wer­den die Kon­su­men­ten – im Sin­ne der Betrugs­ma­sche – auf­ge­for­dert, auf einen Link zu kli­cken. „Kli­cken Sie auf kei­nen Fall irgend­wel­che Links an und löschen Sie die E‑Mail sofort“, rät Micha­el Tschamer, Kon­su­men­ten­schüt­zer der Arbei­ter­kam­mer Kärn­ten. A1 infor­miert Kun­den ent­we­der per Brief, tele­fo­nisch oder über das A1-Por­tal. Tappt man den­noch in die Fal­le der Betrü­ger, kommt es in vie­len Fäl­len zu finan­zi­el­len Schä­den, die in die Tau­sen­den gehen kön­nen.

Adres­se des Absen­ders

Wor­an sind betrü­ge­ri­sche E‑Mails zu erken­nen? „Die Adres­se des Absen­ders soll­te als Ers­tes über­prüft wer­den, um auf den Betrug auf­merk­sam zu wer­den“, schil­dert Tschamer. Eine wei­te­re Maß­nah­me ist die Über­prü­fung des fal­schen Links mit­tels Mou­seo­ver (sie­he unten). Arbei­ter­kam­mer-Prä­si­dent Gün­ter Goach emp­fiehlt: „Kon­su­men­ten soll­ten kei­ne Scheu davor haben, sich bei Fra­gen an den Kon­su­men­ten­schutz zu wen­den. Exper­ten ste­hen mit Rat und Hil­fe zur Sei­te!“

Kon­takt: kaernten.arbeiterkammer.at/konsument oder 050 477‑2000

 

Wis­sens­wert

Mou­seo­ver: Falls der Benut­zer mit der Maus über ein ver­link­tes Text­ob­jekt fährt, scheint ein Gestal­tungs­ele­ment (Quickinfo/Schnellinfo) auf – eine zusätz­li­che Erklä­rung des Tex­tes wird ange­zeigt. Damit erkennt der Kon­su­ment in der lin­ken unte­ren Ecke sei­nes E‑Mail-Anbie­ters oder durch Erschei­nen einer Qui­ck­in­fo, ob es sich um eine ver­trau­ens­wür­di­ge oder dubio­se Web­sei­te han­delt.

21.04.2022 17:30 - Update am: 21.04.2022 17:32
Anzeige
War­nung vor Phis­hing-Mails mit A1-Betreff Michael Tschamer, Konsumentenschützer der Arbeiterkammer Kärnten

© AK/Jost & Bayer