Photovoltaik

„Omya“ in Gum­mern setzt auf die Kraft der Son­ne

Das Unternehmen „Omya“ in der Marktgemeinde Weißenstein errichtete eine Photovoltaik-Eigenverbrauchsanlage mit einer Leistung von 729,6 Kilowatt-Peak.

„Omya“ in Gum­mern setzt auf die Kraft der Son­ne Alternativenergie-Förderung für die Omya GmbH: Landesrätin Sara Schaar mit Peter Schwei und Bernhard Höck (von links)

© Büro Schaar

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Im Okto­ber ging auf dem Betriebs­ge­län­de der Omya GmbH in Gum­mern in der Markt­ge­mein­de Wei­ßen­stein eine leis­tungs­star­ke Pho­to­vol­ta­ik-Anla­ge in Betrieb. Auf einer Net­to­be­bau­ungs­flä­che von 0,35 Hekt­ar wur­den 1.920 Pho­to­vol­ta­ik-Modu­le instal­liert. Dabei han­delt es sich um Infra­struk­tur­flä­che. Die Anla­ge besitzt eine Leis­tung von 729,6 Kilo­watt-Peak und wur­de von hei­mi­schen Betrie­ben umge­setzt.

Wei­te­re Anla­gen

„Omya moti­viert damit auch ande­re Unter­neh­men und Ein­rich­tun­gen, die Son­nen­kraft zu nut­zen und dazu bei­zu­tra­gen, die Zie­le im Bereich der Alter­na­tiv­ener­gie-Nut­zung und die Kli­ma­schutz-Zie­le zu errei­chen“, sag­te Lan­des­rä­tin Sara Schaar, Ener­gie- und Kli­ma­schutz-Refe­ren­tin des Lan­des Kärn­ten, anläss­lich eines Betriebs­be­suchs. Mit im Gepäck hat­te sie die offi­zi­el­le Zusa­ge für die Alter­na­tiv­ener­gie-För­de­rung der Lan­des-Umwelt­ab­tei­lung in Höhe von 145.920 Euro „Der­zeit loten wir wei­te­re Mög­lich­kei­ten der alter­na­ti­ven Erzeu­gung von Ener­gie aus, nicht nur wegen der aktu­el­len Preis­ent­wick­lung auf dem Ener­gie­sek­tor. Auch Eva­lu­ie­run­gen für wei­te­re Pho­to­vol­ta­ik-Anla­gen lau­fen“, berich­ten der ver­ant­wort­li­che Pro­jekt­lei­ter Bern­hard Höck und Werks­lei­ter Peter Schwei.

Die För­de­rung im Detail

Die Alter­na­tiv­ener­gie-För­de­rung des Lan­des Kärn­ten kön­nen Gewer­be­be­trie­be, öffent­li­che Ein­rich­tun­gen und gemein­nüt­zi­ge Ver­ei­ne bean­tra­gen. Geför­dert wird die Neu­errich­tung, Umstel­lung oder Erneue­rung von umwelt- und kli­ma­freund­li­chen Wär­me­er­zeu­gern, von Pho­to­vol­ta­ik-Anla­gen, Strom­spei­chern, aber auch Maß­nah­men zur Stei­ge­rung der Ener­gie­ef­fi­zi­enz von Anla­gen. Im Rah­men die­ser För­de­rung wer­den Pho­to­vol­ta­ik-Eigen­ver­brauchs­an­la­gen mit 50 Pro­zent der aner­kenn­ba­ren Inves­ti­ti­ons­kos­ten geför­dert, die maxi­ma­le För­de­rung beträgt 200 Euro pro Kilo­watt-Peak Anla­gen-Leis­tung.

CO2-Emis­sio­nen redu­zie­ren

„Mit die­ser För­der­schie­ne ver­fol­gen wir das Ziel, Tages­spit­zen im Strom­ver­brauch vor allem im pro­du­zie­ren­den Bereich aus hei­mi­scher Erzeu­gung abzu­de­cken und damit die CO2-Emis­sio­nen erheb­lich zu redu­zie­ren. Als son­nen­rei­ches Bun­des­land gilt es, Pho­to­vol­ta­ik zu for­cie­ren und die Kärnt­ner Unter­neh­men dabei zu unter­stüt­zen“, betont Lan­des­rä­tin Schaar. Die Hälf­te aller Dach­flä­chen, die sich in Kärn­ten gut für Pho­to­vol­ta­ik eig­nen, hat ein Aus­bau-Poten­ti­al von 3,3 Tera­watt­stun­den. „Daher set­zen wir bei Pho­to­vol­ta­ik auf fol­gen­de Prio­ri­sie­rung: Gebäu­de-Flä­chen und bereits ver­sie­gel­te Boden­flä­chen vor Frei­flä­chen“, sagt Schaar

 

Wis­sens­wert

Im Jahr 2021 wur­de die Alter­na­tiv­ener­gie-För­de­rung 1.231 Mal gewährt, was einer Gesamt­för­der­sum­me von über 4,7 Mil­lio­nen Euro ent­spricht. Das ist um fast eine Mil­li­on Euro mehr als im Jahr zuvor.

10.05.2022 10:04
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„Omya“ in Gum­mern setzt auf die Kraft der Son­ne Alternativenergie-Förderung für die Omya GmbH: Landesrätin Sara Schaar mit Peter Schwei und Bernhard Höck (von links)

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