Fünf Millionen

Hacker erpres­sen das Land Kärn­ten!

Nach dem gestrigen Hacker-Angriff auf die EDV des Landes Kärnten steht seit heute fest: Eine internationale Hacker-Gruppe fordert fünf Millionen Dollar in Bitcoin für die Freigabe von Daten.

Landesregierung In der Landesregierung in Klagenfurt sind seit gestern die Website, die Telefonanlage und das E-Mail-System (mit der Endung „ktn.gv.at“) lahmgelegt.

© Red/KK

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In der Lan­des­re­gie­rung in Kla­gen­furt sind seit ges­tern die Web­site, die Tele­fon­an­la­ge und das E‑Mail-Sys­tem (mit der Endung „ktn.gv.at“) lahm­ge­legt. Betrof­fen sind auch die Bezirks­haupt­mann­schaf­ten und das Ver­wal­tungs­ge­richt.

For­de­rung aus dem Dark­net

Seit heu­te steht fest: Hin­ter der Cyber-Atta­cke und dem Total­aus­fall des Lan­des-EDV ste­cken Erpres­ser. In einer Pres­se­kon­fe­renz heu­te Vor­mit­tag zu den neus­ten Ent­wick­lun­gen hieß es, eine inter­na­tio­na­le Hacker-Grup­pe mit dem Namen „Black Cat“ for­dert vom Land fünf Mil­lio­nen Dol­lar in Bit­co­in. Dann wür­de eine Soft­ware über­mit­telt wer­den, mit der Daten frei­ge­ge­ben wer­den, hieß es im Dark­net.

Spe­zi­al­grup­pe der Poli­zei ermit­telt

Aktu­ell gibt es in der Lan­des­re­gie­rung einen Not­be­trieb. Man arbei­tet inten­siv an sen­si­blen Berei­chen mit IT-Exper­ten des Lan­des und auch einem exter­nen Dienst­leis­ter, sag­te Gerd Kurath, Lei­ter des Lan­des­pres­se­diens­tes, in der Pres­se­kon­fe­renz. Rund 90 Pro­zent der Ser­ver sind, so Kurath, iso­liert und Daten aus Back-ups rekon­stru­iert wor­den. Ob tat­säch­lich Daten abge­saugt wur­den, steht der­zeit nicht fest. Auch eine Spe­zi­al­grup­pe der Poli­zei ist im Ein­satz, die Ermitt­lun­gen lau­fen.

25.05.2022 11:49 - Update am: 25.05.2022 12:33
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Landesregierung In der Landesregierung in Klagenfurt sind seit gestern die Website, die Telefonanlage und das E-Mail-System (mit der Endung „ktn.gv.at“) lahmgelegt.

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