Fünf Millionen
Hacker erpressen das Land Kärnten!
Nach dem gestrigen Hacker-Angriff auf die EDV des Landes Kärnten steht seit heute fest: Eine internationale Hacker-Gruppe fordert fünf Millionen Dollar in Bitcoin für die Freigabe von Daten.
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In der Landesregierung in Klagenfurt sind seit gestern die Website, die Telefonanlage und das E‑Mail-System (mit der Endung „ktn.gv.at“) lahmgelegt. Betroffen sind auch die Bezirkshauptmannschaften und das Verwaltungsgericht.
Forderung aus dem Darknet
Seit heute steht fest: Hinter der Cyber-Attacke und dem Totalausfall des Landes-EDV stecken Erpresser. In einer Pressekonferenz heute Vormittag zu den neusten Entwicklungen hieß es, eine internationale Hacker-Gruppe mit dem Namen „Black Cat“ fordert vom Land fünf Millionen Dollar in Bitcoin. Dann würde eine Software übermittelt werden, mit der Daten freigegeben werden, hieß es im Darknet.
Spezialgruppe der Polizei ermittelt
Aktuell gibt es in der Landesregierung einen Notbetrieb. Man arbeitet intensiv an sensiblen Bereichen mit IT-Experten des Landes und auch einem externen Dienstleister, sagte Gerd Kurath, Leiter des Landespressedienstes, in der Pressekonferenz. Rund 90 Prozent der Server sind, so Kurath, isoliert und Daten aus Back-ups rekonstruiert worden. Ob tatsächlich Daten abgesaugt wurden, steht derzeit nicht fest. Auch eine Spezialgruppe der Polizei ist im Einsatz, die Ermittlungen laufen.