Günther Steiner
Der kulinarische Weltenbummler
Der gebürtige Feldkirchner Günther Steiner (39) bereiste als Koch die ganze Welt. Vor 15 Jahren kehrte er in sein Heimatland zurück. Vor vier Jahren fand er in der „Südrast“ seine berufliche Heimat.
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Die Herkunft der Eltern von Günther Steiner könnte unterschiedlicher nicht sein. Die Mutter stammt aus Sri Lanka, der Vater ist ein waschechter Kärntner. Deshalb ist es auch kein Wunder, dass Steiner als Koch immer wieder versucht, die singhalesische Küche mit der traditionellen Kärntner Küche zu vereinen.
Mit 19 Jahren eine Haube erkocht
Es war von klein auf Steiners Traum, den Beruf des Kochs zu erlernen. Das Kochtalent absolvierte seine Lehre im „Heidi Hotel“ auf dem Falkert. Bereits im Alter von 19 Jahren erkochte sich Steiner im damaligen Restaurant „Roter Engel“ in Feldkirchen eine Haube. Es folgten lehrreiche Wanderjahre, die den jungen Koch nach Kitzbühel, Monaco, Japan, China und schließlich im Rahmen eines Kurzpraktikums nach Los Angeles zum weltberühmten Exil-Kärntner und Kollegen Wolfgang Puck führten. In dieser Zeit war es Steiner immer wichtig, neue Techniken zu erlernen und in den verschiedensten „Küchentypen“ mitzuarbeiten.
Wertvolle Erfahrungen im Ausland
An all seinen Stationen sammelte er wertvolle Erfahrungen. „Das Geschäft in einer Catering-Großküche für Tennisturniere oder in der Formel 1 für Do & Co und die traditionelle heimische Hotelküche waren für meine Entwicklung sehr wichtig. Überall konnte ich für meine weitere Laufbahn sehr viel lernen“, erzählt Steiner.

Klub der Köche Kärnten
Von Los Angeles ging es dann in die Draustadt. „Nach meiner Rückkehr war ich neun Jahre Küchenchef im Restaurant des Villacher Romantikhotels Post. Mittlerweile lebe ich in Villach und wurde im Jahr 2018 Küchenchef in der ‚Südrast‘ auf der Autobahnraststätte in Arnoldstein“, berichtet Steiner. Privat liebt er die Sushi-Küche und kulinarische Reisen. Seit einiger Zeit ist er auch ehrenamtlicher Vizepräsident des Klubs der Köche Kärnten (KKK). „Da bin ich für die Nachwuchsarbeit und für die ‚Miniköche‘ verantwortlich“, verrät Steiner.
