Energieeffizienz
Öffentliche Gebäude: Stadt schaltet Beleuchtung früher ab!
Die Stadt Klagenfurt reagiert auf die aktuelle Energiesituation und reduziert die Beleuchtung öffentlicher Gebäude, Kirchen und Denkmäler.
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Bereits jetzt dimmt die Stadt Klagenfurt die Straßenbeleuchtungen im Sommer ab 22 Uhr und im Winter ab 20 Uhr auf 50 Prozent. Das Anstrahlen öffentlicher Gebäude wurde bisher um 24 Uhr mittels einer Zeitschaltuhr ausgeschaltet. Nun reagiert die Stadt Klagenfurt auf die aktuelle Energiesituation und verlegt den Zeitpunkt ab 16. August 2022 auf 22 Uhr vor. Das ermöglicht ein separater Stromkreis.
Kompletter Verzicht zu überdenken
„Ein kompletter Verzicht auf eine Anstrahlung ist aber gründlich zu überdenken, zumal man aufgrund der Anstrahlung auch das subjektive Sicherheitsempfinden der Bürger stärkt und die Atmosphäre der Stadt gestaltet. Das wiederum wirkt sich auf die Innenstadt belebend aus. Darüber hinaus sind auch Haftungsfragen daran gekoppelt. Viele historische Gebäude stehen außerdem nicht im Eigentum der Stadt und die Anstrahlung obliegt den Eigentümern der Gebäude“, erklärt Vizebürgermeister Alois Dolinar, Klima‑, Umweltschutz- und Energiereferent der Stadt Klagenfurt.
Errichtung von Batteriespeicherkraftwerken
In puncto Energieeffizienz sind, so Dolinar, noch einige Maßnahmen erforderlich. „Wir bemühen uns vor allem um Alternativen und Ökoenergien. Wir werden in Zukunft mehrere Batteriespeicherkraftwerke in Klagenfurt errichten. Das und die für den Betrieb erforderliche Software sind einzigartig in Österreich“, kündigt der Vizebürgermeister an. Die Kraftwerke sollen eine höhere Energieeffizienz von 20 bis 25 Prozent erzielen. „Die Ökoenergie wird speicherbar sein, wodurch die im Stromnetz auftretenden Lastspitzen abgefedert werden. Außerdem wird dadurch auch die Blackout-Sicherheit erhöht“, fasst Dolinar zusammen.
