Nachhaltige Bildung

Umwelt­sie­gel für sie­ben Kärnt­ner Schu­len

Sieben Schulen in Kärnten wurde das Österreichische Umweltzeichen für ihre zukunftsorientierte und herausragend engagierte Bildungsarbeit verliehen.

Umwelt­sie­gel für sie­ben Kärnt­ner Schu­len Auszeichnung für die Adventistische Privatschule Klagenfurt: Christian Holzer (Sektionschef für Umwelt und Kreislaufwirtschaft), Vasile Ioana und Ricarda Stadtmann von der Adventistischen Privatschule Klagenfurt sowie Bildungsminister Martin Polaschek (von links)

© BMK/Viktoria Miess

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Das Umwelt- und Bil­dungs­mi­nis­te­ri­um ver­gibt das Öster­rei­chi­sche Umwelt­zei­chen für Schu­len und Päd­ago­gi­sche Hoch­schu­len seit dem Jahr 2022 (sie­he „Wis­sens­wert“ unten). Die­se ganz­heit­li­che staat­li­che Aus­zeich­nung kön­nen seit­her jene Schu­len errei­chen, die eine nach­hal­ti­ge Bil­dungs­qua­li­tät mit beson­de­rem Fokus auf Umwelt­schutz, Gesund­heit und Wohl­be­fin­den der Schü­ler ver­fol­gen. Immer mehr Bil­dungs­rich­tun­gen sind sich infol­ge des Kli­ma­wan­dels ihrer bedeu­ten­den Rol­le in der Umwelt­bil­dung bewusst und ent­schei­den sich, ein ver­ant­wor­tungs­vol­les Mit­ein­an­der in der Schu­le zu för­dern. Bun­des­weit star­ten nun 44 wei­te­re Schu­len, dar­un­ter sie­ben Schu­len aus Kärn­ten, mit dem staat­li­chen Umwelt­sie­gel ins neue Unter­richts­jahr.

Die 2022 aus­ge­zeich­ne­ten Umwelt­zei­chen-Schu­len in Kärn­ten sind:

  • Schu­le für Sozi­al­be­treu­ungs­be­ru­fe (SOB) Wai­ern
  • Adven­tis­ti­sche Pri­vat­schu­le Kla­gen­furt
  • Volks­schu­le See­bo­den
  • Volks­schu­le des Schul­ver­bunds Natio­nal­park­schu­len Wink­lern
  • Mit­tel­schu­le des Schul­ver­bunds Natio­nal­park­schu­len Wink­lern
  • Fach­be­rufs­schu­le St. Veit
  • Volks­schu­le St. Andrä im Lavant­tal

Pro­jek­te mit Vor­bild­wir­kung

Die Adven­tis­ti­sche Pri­vat­schu­le Kla­gen­furt initi­ier­te eine Kin­der-Gesund­heits­wo­che, um das Bewusst­sein für eine gesun­de Lebens­wei­se zu stär­ken. Dabei lern­ten die Schü­ler den acht­sa­men Umgang mit der Natur. Die Schu­le für Sozi­al­be­treu­ungs­be­ru­fe (SOB) Wai­ern in Feld­kir­chen orga­ni­siert regel­mä­ßig Klei­der- und Buch­tausch­bör­sen: Jeder kann Klei­dungs­stü­cke und Bücher zur Ver­fü­gung stel­len, die in der Aula zur frei­en Ent­nah­me auf­ge­legt wer­den. Auf eine gesun­de und kli­ma­freund­li­che Ernäh­rung wird an der Fach­be­rufs­schu­le St. Veit Wert gelegt: In der Schul­kan­ti­ne wer­den Spei­sen mit regio­na­len und bio­lo­gi­schen Lebens­mit­teln ange­bo­ten. Bei der Essens­aus­ga­be kön­nen die Schü­ler wäh­len, wovon sie mehr oder weni­ger am Tel­ler haben möch­ten, damit Lebens­mit­tel nicht ver­schwen­det wer­den.

In Kärn­ten set­zen ins­ge­samt 15 Umwelt­zei­chen-Schu­len krea­ti­ve Pro­jek­te für den Kli­ma­schutz um.

 

Wis­sens­wert

Das Öster­rei­chi­sche Umwelt­zei­chen für Schu­len und Päd­ago­gi­sche Hoch­schu­len fei­ert in die­sem Jahr sein 20-Jahr-Jubi­lä­um. Das Umwelt- und Bil­dungs­mi­nis­te­ri­um führ­te es im Jahr 2002 mit Unter­stüt­zung des Ver­eins für Kon­su­men­ten­in­for­ma­ti­on und des Forums Umwelt­bil­dung ein und ent­wi­ckel­te es seit­her regel­mä­ßig wei­ter. Die zer­ti­fi­zier­ten Bil­dungs­ein­rich­tun­gen set­zen umfang­rei­che Maß­nah­men für den Umwelt- und Kli­ma­schutz, die Gesund­heits­vor­sor­ge und das Wohl­be­fin­den in der Schu­le.

Aktu­ell tra­gen 152 Schu­len in ganz Öster­reich das staat­li­che Umwelt­sie­gel und unter­stüt­zen das Ziel, durch Bil­dungs­ar­beit eine nach­hal­ti­ge Lebens­welt für jet­zi­ge und künf­ti­ge Gene­ra­tio­nen zu schaf­fen. Rund 53.000 Schü­ler, 7.100 Päd­ago­gen und 1.150 wei­te­re Mit­ar­bei­ten­de an den Schu­len leis­ten einen akti­ven Bei­trag für ein ver­stärk­tes Umwelt­be­wusst­sein und den Kli­ma­schutz.

 

12.09.2022 12:16
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Umwelt­sie­gel für sie­ben Kärnt­ner Schu­len Auszeichnung für die Adventistische Privatschule Klagenfurt: Christian Holzer (Sektionschef für Umwelt und Kreislaufwirtschaft), Vasile Ioana und Ricarda Stadtmann von der Adventistischen Privatschule Klagenfurt sowie Bildungsminister Martin Polaschek (von links)

© BMK/Viktoria Miess