Förderung

Mill­statt: Pen­si­on See­müll­ner­haus heizt jetzt mit Fern­wär­me

Im Seemüllnerhaus am Millstätter See machte die Ölheizung für Fernwärme Platz. Energie-und Klimaschutz-Landesrätin Sara Schaar überreichte nun symbolisch die entsprechende Förderung.

Mill­statt: Pen­si­on See­müll­ner­haus heizt jetzt mit Fern­wär­me Inhaberin Eva Rauch, Seniorchefin Brigitte Strobl, Installateur Jakob Obweger und Landesrätin Sara Schaar (von links)

© Büro LR Schaar

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„Im Bereich Fern­wär­me stieg der Anteil der erneu­er­ba­ren Ener­gie in Kärn­ten von 2015 bis 2020 von 68 auf 92 Pro­zent“, freut sich Ener­gie- und Kli­ma­schutz-Lan­des­rä­tin Sara Schaar. Sie ergänzt: „Der Fern­wär­me-Aus­bau ist wesent­lich, wenn es um den Aus­stieg aus fos­si­len Brenn­stof­fen geht, aber auch für die Ver­bes­se­rung der Luft­gü­te. Daher set­zen wir im Land Kärn­ten dar­auf, bestehen­de Fern­wär­me-Berei­che zu ver­dich­ten und zu erwei­tern, bie­ten aber auch geziel­te För­de­run­gen für den Fern­wär­me-Anschluss.“ Nun durf­te sie Eva Rauch, Inha­be­rin der Früh­stücks­pen­si­on See­müll­ner­haus in Mill­statt am See, sym­bo­lisch eine För­de­rung des Lan­des Kärn­ten über­rei­chen.

Kli­ma­freund­lich in die Zukunft

Im See­müll­ner­haus wur­den die Ölhei­zung aus­ge­baut, die Zen­tral­hei­zung ange­passt und im ver­gan­ge­nen Win­ter an die ört­li­che Fern­wär­me ange­schlos­sen. Aus dem Alter­na­tiv­ener­gie-För­der­topf der Lan­des-Umwelt­ab­tei­lung flos­sen dafür 18.934 Euro.

Umstieg zur rech­ten Zeit

„Wir haben rund 80.000 Euro in die Hei­zungs­um­stel­lung inves­tiert. 6.000 bis 7.000 Liter Öl jähr­lich wur­den bis­her benö­tigt. Auf­grund der Preis­stei­ge­rung nach der Umrüs­tung gehen wir davon aus, dass der Anschluss an die Fern­wär­me genau die rich­ti­ge Ent­schei­dung zur rich­ti­gen Zeit war“, zeigt sich Rauch begeis­tert.

Fern­wär­me in Kärn­ten boomt

Bis Mit­te Sep­tem­ber die­ses Jah­res wur­den bereits 1.197 kli­ma­freund­li­che Vor­ha­ben unter­stützt – mit ins­ge­samt mehr als 5,5 Mil­lio­nen Euro. Ein Ver­gleich: Im gesam­ten 2021 betrug die Gesamt­för­der­sum­me über 4,7 Mil­lio­nen Euro, die Alter­na­tiv­ener­gie-För­de­rung wur­de für ins­ge­samt 1.231 nach­hal­ti­ge Pro­jek­te gewährt.

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Im See­müll­ner­haus in Mill­statt wird nun mit kli­ma­freund­li­cher Fern­wär­me geheizt: Instal­la­teur Jakob Obwe­ger, Inha­be­rin Eva Rauch, Seni­or­che­fin Bri­git­te Strobl und Lan­des­rä­tin Sara Schaar (von links)
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Attrak­ti­ve För­der­mög­lich­kei­ten

Der Alter­na­tiv­ener­gie-För­der­topf bie­tet einen Zuschuss von 40 Pro­zent der aner­kenn­ba­ren Inves­ti­ti­ons­kos­ten für einen Fern­wär­me-Anschluss. Steigt man gleich­zei­tig von einer Öl- oder Gas-Zen­tral­hei­zung um, sind es – unter Ein­be­zie­hung mög­li­cher Landes‑, Bun­des- und EU-För­de­run­gen – sogar 50 Pro­zent. Geför­dert wer­den auch Pel­lets- oder Hack­schnit­zel­kes­sel, Strom­spei­cher für Pho­to­vol­ta­ik-Anla­gen oder Pho­to­vol­ta­ik-Eigen­ver­brauchs­an­la­gen. „Ich freue mich über die­sen wich­ti­gen Bei­trag zur Alter­na­tiv­ener­gie-Nut­zung im See­müll­ner­haus und hof­fe, dass vie­le wei­te­re Betrie­be in Kärn­ten die­sem Bei­spiel fol­gen und so den Aus­stieg aus Öl for­cie­ren, denn dies ist Gebot der Stun­de“, sagt Schaar.

21.09.2022 09:36
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Mill­statt: Pen­si­on See­müll­ner­haus heizt jetzt mit Fern­wär­me Inhaberin Eva Rauch, Seniorchefin Brigitte Strobl, Installateur Jakob Obweger und Landesrätin Sara Schaar (von links)

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