Gesunde Ernährung

Der Trink- und Jau­sen-Füh­rer­schein

Bisher 5.600 Kärntner Kinder erhielten mit dem Trink- und Jausen-Führerschein eine ernährungswissenschaftliche Ausbildung. 42 Kärntner Schulen nahmen an dem von „Spar“ unterstützten Programm teil.

Der Trink- und Jau­sen-Füh­rer­schein Brot, Obst und Gemüse aus der Region: Die gesunde Pause macht den Schülern Spaß und unterstützt die Konzentration. „Spar“ und „SIPCAN“ arbeiten seit über zehn Jahren zusammen und setzen sich für eine bewusste Ernährung ein.

© Spar/Mitzi Gugg

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Seit dem Jahr 2013 erfuh­ren bis­her 5.600 Schü­ler in Kärn­ten durch das ernäh­rungs­wis­sen­schaft­li­che Pro­gramm „Trink- und Jau­sen-Füh­rer­schein“ jede Men­ge über gesun­de Ernäh­rung. Das vom vor­sor­ge­me­di­zi­ni­schen Ver­ein „SIPCAN“ ent­wi­ckel­te Ernäh­rungs­pro­gramm wird seit damals vom Lebens­mit­tel­händ­ler „Spar“ unter­stützt. Es zielt dar­auf ab, Schü­lern die Bedeu­tung einer gesun­den Ernäh­rung näher­zu­brin­gen (sie­he „Wis­sens­wert“ unten). Im aktu­el­len Schul­jahr nimmt bereits jedes sechs­te Kind aus der fünf­ten Schul­stu­fe an dem ernäh­rungs­wis­sen­schaft­li­chen Pro­gramm in Öster­reich teil.

Volks­krank­heit Über­ge­wicht

In Öster­reich gel­ten der­zeit 27 Pro­zent der 7- bis 12-Jäh­ri­gen als über­ge­wich­tig oder adi­pös. Zucker spielt dabei eine ent­schei­den­de Rol­le, weil sehr ein­fach gro­ße Kalo­rien­men­gen (zum Bei­spiel) durch Geträn­ke auf­ge­nom­men wer­den und dadurch das Über­ge­wicht leich­ter steigt. „Wir müs­sen wei­ter­hin kla­re Zei­chen gegen die­sen über­mä­ßi­gen Zucker­kon­sum set­zen. Unse­re Auf­ga­be ist es, für die Kin­der Rah­men­be­din­gun­gen zu schaf­fen, die sie vor einem Leben mit schwer­wie­gen­den Erkran­kun­gen schüt­zen. Dazu zäh­len auch eine aus­ge­wo­ge­ne Ernäh­rung und gene­rell ein bewuss­ter Umgang mit Zucker. Durch Unter­richts­pro­gram­me wie dem Trink- und Jau­sen-Füh­rer­schein, aber auch durch die rich­ti­ge Ange­bots­ge­stal­tung in Schu­len kön­nen wir bereits im Schul­al­ter wich­ti­ge Akzen­te für eine aus­ge­wo­ge­ne Lebens­wei­se schaf­fen“, erklärt. Fried­rich Hop­pich­ler, Vor­stand von „SIPCAN“ sowie Vor­stand der Abtei­lung für Inne­re Medi­zin und ärzt­li­cher Direk­tor am Kran­ken­haus der Barm­her­zi­gen Brü­der Salz­burg.

Bewuss­te Ernäh­rung kei­ne Fra­ge des Alters

Exper­ten sind sich einig, dass bewuss­te Ernäh­rung kei­ne Fra­ge des Alters sein darf und sich Ernäh­rungs­mus­ter in der Kind­heit mani­fes­tie­ren. „Wir wol­len Kin­der, deren Eltern und alle Men­schen in Öster­reich dabei unter­stüt­zen, sich gesund zu ernäh­ren“, betont Paul Bacher, „Spar“-Geschäftsführer für Kärn­ten und Ost­ti­rol. Aus die­sem Grund setz­te „Spar“ in den ver­gan­ge­nen Jah­ren zahl­rei­che Maß­nah­men um und arbei­tet seit über zehn Jah­ren mit „SIPCAN“ zusam­men. Seit 2013 unter­stützt „Spar“ auch den Trink- und Jau­sen-Füh­rer­schein. „Wir wol­len Kin­dern die Mög­lich­keit bie­ten, die Viel­fäl­tig­keit unse­rer Lebens­mit­tel und einer gesun­den Ernäh­rung zu ent­de­cken“, begrün­det Bacher.

Der „Spar“-Marken-Warenkorb

Das Unter­neh­men enga­giert sich seit Anfang 2017 für weni­ger Zucker und spar­te seit­her bereits über 2.500 Ton­nen Zucker, Gramm für Gramm, in den Pro­duk­ten der Mar­ke „Spar“ ein, grün­de­te die „Zucker raus“-initiative und rief zuletzt einen „Spar“-Marken-Warenkorb mit rund 200 ernäh­rungs­wis­sen­schaft­lich geprüf­ten Bio-Lebens­mit­teln für Kin­der ins Leben. Die Pro­duk­te dür­fen kei­nen Zucker­zu­satz, Palm­öl oder künst­li­che Süß­stof­fe ent­hal­ten und müs­sen ein Bio-Zer­ti­fi­kat haben. Zudem gel­ten für Salz, Zucker und Fett stren­ge Grenz­wer­te.

 

Wis­sens­wert

Der Trink- und Jau­sen-Füh­rer­schein im Detail: Dabei han­delt es sich um ein Ernäh­rungs­bil­dungs­pro­gramm für die fünf­te Schul­stu­fe. Der Schwer­punkt liegt auf der Ver­mitt­lung von Wis­sen über gesun­de Ernäh­rung. Schü­ler beob­ach­ten fünf Wochen lang ihr Ernäh­rungs­ver­hal­ten und hal­ten es in einem „Jau­sen-Tage­buch“ fest. Zum Abschluss erfol­gen theo­re­ti­sche und prak­ti­sche „Füh­rer­schein-Prü­fun­gen“. Hier wird ana­ly­siert, wie die jewei­li­ge Ernäh­rung aus­sieht und was ver­bes­sert wer­den kann. Die Wirk­sam­keit des Trink- und Jau­sen-Füh­rer­scheins wur­de wis­sen­schaft­lich unter­sucht. Mit dem Ergeb­nis, dass Kin­der, die am Pro­gramm teil­neh­men, zehn Pro­zent weni­ger Zucker kon­su­mie­ren und ein stark ver­bes­ser­tes Ernäh­rungs­wis­sen haben.

30.09.2022 12:28
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Der Trink- und Jau­sen-Füh­rer­schein Brot, Obst und Gemüse aus der Region: Die gesunde Pause macht den Schülern Spaß und unterstützt die Konzentration. „Spar“ und „SIPCAN“ arbeiten seit über zehn Jahren zusammen und setzen sich für eine bewusste Ernährung ein.

© Spar/Mitzi Gugg