Abschiedstreffen
Abschiedsbesuch der slowenischen Botschafterin in Kärnten
Die scheidende Botschafterin Sloweniens in Österreich absolvierte ihren Abschiedsbesuch beim Kärntner Landeshauptmann.
© LPD Kärnten/Just
Seit September 2017 ist Ksenija Škrilec Botschafterin der Republik Slowenien in Österreich, nun traf sie Landeshauptmann Peter Kaiser, um sich zu verabschieden. Die beiden blickten zurück auf “gewachsene Beziehungen” und sprachen auch darüber, was noch zu tun ist.
Naturpark-Gedanke als Chance
“Wir haben viel erreicht”, so Kaiser – und meinte etwa die Ortstafel-Lösung. “Natürlich gibt es noch einiges, das offen ist”, sagte der Landeshauptmann. Das “gemeinsame europäische Dach” sei noch stärker zu akzentuieren. Weiter gestärkt werden müsse die Interregionalität im Alpen-Adria-Raum. Den Naturpark-Gedanken sieht er als Möglichkeit für Projekte, um die Beziehungen weiter zu festigen.
Viel Unwissenheit war zu bemerken
Škrilec war bereits von 2002 bis 2004 im slowenischen Ministerium für auswärtige Angelegenheiten als Referentin für Österreich tätig. Sie fungierte als Koordinatorin der slowenisch-österreichischen Expertengruppe der Historiker und Juristen sowie als Koordinatorin des damaligen Kontaktkomitees Slowenien-Kärnten. Sie blickte zurück: “Davor hatte ich gedacht, dass sich Österreich und Slowenien kennen und nicht mehr gegenseitig vorzustellen brauchen. Es hat aber noch viel Unwissenheit gegeben. Wir haben versucht, uns besser kennenzulernen und der Dialog war ein Erfolg!” Gemeinsam müsse man daran weiterarbeiten.
Salz und Pfeffer
Originell waren die Geschenke, die beide beim Abschiedstreffen überreichten: Škrilec übergab Kaiser Salz aus Piran mit einer Salzmühle, Bücher über Slowenisches in Österreich und Ausstellungskataloge aus dem Dialogjahr. Aus Kärnten gab es für die Botschafterin eine handgefertigte Pfeffermühle aus Kärntner Holz, einen Kärntner Reindling – und die besten Grüße von Bundespräsident Alexander Van der Bellen.

