Landespolitik

Absi­che­rung für Tibet­zen­trum in Hüt­ten­berg

Am Dienstag beschließt die Kärntner Landesregierung auf Antrag von Landeshauptmann Peter Kaiser eine Drei-Jahres-Vereinbarung mit dem Verein Tibetzentrum.

Absi­che­rung für Tibet­zen­trum in Hüt­ten­berg Landeshauptmann Peter Kaiser und Hüttenbergs Vizebürgermeisterin Sophie Polzer

© Büro LH Kaiser

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Auf der Tages­ord­nung der nächs­ten Sit­zung der Kärnt­ner Lan­des­re­gie­rung am kom­men­den Diens­tag steht auch das Tibet­zen­trum in Hüt­ten­berg. Bereits am heu­ti­gen Sams­tag teilt Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser in sei­ner Funk­ti­on als Bil­dungs­re­fe­rent mit, dass die Zukunft des Tibet­zen­trums gesi­chert ist.

Beschluss in Lan­des­re­gie­rung

Kon­kret legt der Lan­des­haupt­mann am Diens­tag eine För­der­ver­ein­ba­rung des Lan­des Kärn­ten mit dem Ver­ein Tibet­zen­trum zur Beschluss­fas­sung vor. Die För­der­ver­ein­ba­rung gilt von 2023 bis 2025 und ver­folgt meh­re­re Zie­le. „Es geht um die nach­hal­ti­ge Absi­che­rung des Zen­trums für Tibe­ti­sche Leh­ren in Hüt­ten­berg, um die Sicher­stel­lung der mitt­ler­wei­le eta­blier­ten Bil­dungs­pro­gram­me in Form von Vor­trä­gen, Semi­na­ren, Berufs­aus­bil­dun­gen oder Lehr­gän­gen und schluss­end­lich geht es neben dem Ziel, die tibe­ti­sche Kul­tur zu bewah­ren und zu ver­mit­teln, auch um die Stär­kung der Regi­on rund um Hüt­ten­berg“, fasst Kai­ser zusam­men.

Jähr­lich 100.000 Euro

Die Gesamt­för­de­rung für die­se drei Jah­re beläuft sich auf jähr­lich 100.000 Euro auf Grund­la­ge des vor­ge­leg­ten Busi­ness­plans. Geför­dert wer­den dem­nach nur Auf­wen­dun­gen, die Bil­dungs­ak­ti­vi­tä­ten zuzu­ord­nen sind. Die Ver­ein­ba­rung ist auch auch an Inves­ti­ti­ons-Maß­nah­men in den Bil­dungs­be­trieb gebun­den, die bis 2025 zu erfol­gen haben und die auch eine räum­li­che Erwei­te­rung des Bil­dungs­be­triebs vor­se­hen. Kon­kret: Erfol­gen die Inves­ti­tio­nen nicht, wird der För­der­ver­trag nicht ver­län­gert.

Markt­ge­mein­de Hüt­ten­berg pro­fi­tiert

Erfreut über die För­der­ver­ein­ba­rung für die nächs­ten drei Jah­re ist auch Hüt­ten­bergs Vize­bür­ger­meis­te­rin Sophie Pol­zer, die sich dafür ein­setz­te. „Das Tibet­zen­trum hat sich eta­bliert, das Bil­dungs­pro­gramm wird ange­nom­men und es gibt eine sta­bi­le Nach­fra­ge nach den Ver­an­stal­tun­gen, so dass auch Hüt­ten­berg öko­no­misch und tou­ris­tisch vom Zen­trum pro­fi­tiert“, begrün­det Pol­zer.

 

Wis­sens­wert

Der Ver­ein Tibet­zen­trum bei­treibt das Zen­trum für Tibe­ti­sche Leh­ren in Knap­pen­berg bei Hüt­ten­berg seit dem Jahr 2008. Lan­des­för­de­run­gen gab es bereits für die Errich­tung und den Betrieb. Das Land wich jedoch von der ursprüng­li­chen Abgangs­de­ckung ab und för­der­te statt­des­sen einen Teil der Auf­wen­dun­gen, damit der Betrieb der Bil­dungs­ein­rich­tung gesi­chert war. Die För­de­run­gen wur­den im Lau­fe der Zeit auch um zwei Drit­tel redu­ziert. Der Ver­ein selbst war im Gegen­zug dazu ange­hal­ten, die Ein­nah­men zu stei­gern, also mehr Men­schen für die ange­bo­te­nen Pro­gram­me zu begeis­tern.

05.11.2022 10:29
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Absi­che­rung für Tibet­zen­trum in Hüt­ten­berg Landeshauptmann Peter Kaiser und Hüttenbergs Vizebürgermeisterin Sophie Polzer

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