Interreg-Projekte
EU-Streichung der Region Unterkärnten verhindert
Die Streichung der Region Unterkärnten aus dem Interreg-Programmgebiet Italien-Österreich drohte. Landeshauptmann Peter Kaiser: „Gemeinsam konnten wir diese Streichung abwenden.“
© Büro LH Kaiser
Das Land Kärnten setzt auf grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Ein Vorschlag der Europäischen Kommission hätte diese beinahe mit Italien erschwert, teilt der Landespressedienst in einer Aussendung mit.
Senza confini
Konkret wäre das Interreg-Programm Italien-Österreich und damit die Kooperation im Rahmen des Europäischen Verbunds für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) „senza confini“ betroffen gewesen. Die Europäische Kommission schlug nämlich die Streichung der Region Unterkärnten aus dem Interreg-Programmgebiet Italien-Österreich vor. Ähnliche Streichungsvorschläge gab es auch für andere österreichische Bundesländer und das benachbarte Friaul-Julisch Venetien.
Gemeinsame Intervention
„Durch eine gemeinsame Intervention der betroffenen Bundesländer konnten diese Streichungen abgewendet werden“, berichtet Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser. Er war bei der letzten Vollversammlung am 28. April, bei der die Gebietsstreichung ein großes Thema war, für weitere drei Jahre als Präsident des EVTZ „senza confini“ bestätigt worden.
Grenzüberschreitende Projekte
„Die Europäische Kommission ist unserer Argumentation gefolgt, dass Unterkärnten keinesfalls von der Förderkulisse vom Interreg-Programm ausgeschlossen werden darf, um Kooperationen zwischen Kärnten und Friaul-Julisch Venetien im Rahmen des EVTZ ‚senza confini‘ bestmöglich umzusetzen und fortzuführen,“ erklärt Kaiser. Das heißt: Die bisherige Gebietskulisse wird beibehalten, womit die kontinuierliche Fortsetzung der Kooperation im Interreg-Programm Italien-Österreich mit ganz Kärnten als Programmgebiet gewährleistet ist. „Das bedeutet, dass Projekte wie beispielsweise der Schüler- und Lehrlingsaustausch im Projekt SCET-NET und im Bereich der Kooperation von öffentlichen Institutionen wie ‚Fit for Cooperation‘ auch zukünftig möglich sind“, betont Kaiser.
