Schauspielerin

Jut­ta Fas­ti­an, ein TV-Star aus Mill­statt

In rund 50 TV-Produktionen war die Kärntnerin Jutta Fastian bisher in den verschiedensten Rollen zu sehen, zuletzt im Landkrimi „Waidmannsdank“ als Polizistin Martina Schober. Die Filmmusik dazu schrieb der langjährige Lebensgefährte Herwig „Fuzzman“ Zamernik. Im „KLiCK Kärnten“-Interview spricht Fastian über ihr Leben als Schauspielerin.

Jut­ta Fas­ti­an, ein TV-Star aus Mill­statt Jutta Fastian spielte bisher in rund 50 TV-Produktionen.

© Markus Nass

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KLiCK Kärn­ten: Wie haben Sie das ver­gan­ge­ne Coro­na-Jahr bewäl­tigt?

Jut­ta Fas­ti­an: Ganz gut, ich habe wie alle mei­ne Akti­vi­tä­ten etwas her­un­ter­ge­schraubt. Wir konn­ten Gott sei Dank unter der Berück­sich­ti­gung der Coro­na-Ver­ord­nun­gen dre­hen. Ich habe das Gefühl, dass wir alle etwas mehr zusam­men­ge­rückt sind. Letzt­end­lich ist die Zeit dann doch schnel­ler ver­gan­gen, als man anfäng­lich geglaubt hat.

Wie sind Sie zur Schau­spie­le­rei gekom­men?

Ich durf­te schon als Volks­schul­kind Thea­ter spie­len: Mit acht Jah­ren habe ich ein klei­nes Thea­ter­stück geschrie­ben. Mein Leh­rer mein­te damals, das füh­ren wir auf. Es war sozu­sa­gen mei­ne ers­te Haupt­rol­le und qua­si die Initi­al­zün­dung. Ich war über­glück­lich und in mei­nem Ele­ment. Von da an war es mein größ­ter Wunsch, Schau­spie­le­rin zu wer­den.

Ich gehe regel­mä­ßig wan­dern, spie­le lie­bend ger­ne Tisch­ten­nis und sin­ge inbrüns­tig mit mei­nen Schwes­tern Kärnt­ner Lie­der.

Jut­ta Fas­ti­an

Schau­spie­le­rin

Wel­che Aus­bil­dung haben Sie?

1987 besuch­te ich für ein Jahr die Schau­spiel­schu­le Krauss in Wien. Danach habe ich am Kon­ser­va­to­ri­um der Stadt Wien unter der Lei­tung von Elfrie­de Ott stu­diert. Der Abschluss war ein Diplom. Eini­ge Zeit dar­auf hat es mich in die USA nach Los Ange­les gezo­gen, wo ich für ein­ein­halb Jah­re das Bever­ly Play­house und das Joan­ne Baron Stu­dio besucht habe. Das war eine unglaub­lich wich­ti­ge Zeit, an die ich ger­ne zurück­den­ke.

50 TV-Pro­duk­tio­nen ist eine gro­ße Zahl. Wel­che war für Sie die Schöns­te?

Die schöns­te Rol­le ist meis­tens die, die ich gera­de spie­le. „Waid­manns­dank“ war aber für mich sehr beson­ders. Das Team war ein Traum, allen vor­an der groß­ar­ti­ge Regis­seur Dani­el Pro­chas­ka.

Wel­che Vor­bil­der haben Sie?

Oh, da gibt es vie­le wun­der­ba­re Schau­spie­le­rin­nen und Schau­spie­ler, von denen ich mich inspi­rie­ren las­se.

Wo wol­len Sie in fünf bis zehn Jah­ren ste­hen?

Das wird wei­ter­hin mein Geheim­nis blei­ben (lacht). Bestimm­te Plä­ne soll­te man mit sich selbst schmie­den.

Wo ist Ihr Lebens­mit­tel­punkt?

Auf jeden Fall in Wien, wo ich der­zeit lebe. Und natür­lich auch immer wie­der die Gegend um den Mill­stät­ter See, wo ich auf­ge­wach­sen bin.

Wie schaut es mit Urlaub aus?

Ich fah­re total ger­ne in den Urlaub. Momen­tan ist kei­ner geplant, aber wenn sich spon­tan etwas ergibt, freue ich mich und bin auf jeden Fall sofort dabei.

Was machen Sie neben der Schau­spie­le­rei?

Ich gehe regel­mä­ßig wan­dern, spie­le lie­bend ger­ne Tisch­ten­nis und sin­ge inbrüns­tig mit mei­nen Schwes­tern Kärnt­ner Lie­der.

08.06.2021 16:55 - Update am: 08.06.2021 16:59
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Jut­ta Fas­ti­an, ein TV-Star aus Mill­statt Jutta Fastian spielte bisher in rund 50 TV-Produktionen.

© Markus Nass