Sandra Pascal
Wienerin verliebte sich in Kärnten
Über das Burgtheater in Wien kam Sandra Pascal (35) zur Schauspielerei. Vor drei Jahren zog die Wienerin endgültig nach Kärnten. Wie es dazu kam, erzählt die Schauspielerin und Regisseurin im „KLiCK Kärnten“-Interview.
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Schauspielerin Sandra Pascal probt aktuell für das Stück „Dinner für Spinner“ auf der Seebühne am St. Andräer See. Als Marlene sorgt sie für einige turbulenten Szenen. Zusätzlich unterstützt sie als Regieassistentin Elke Maria Schwab bei der Regiearbeit.
KLiCK Kärnten: Sie haben einen klingenden Namen, Sandra Pascal. Steht er auch so im Reisepass?
Sandra Pascal: Nein, das ist seit meinem 14. Lebensjahr mein Künstlername. Ich hatte eine Badeente und eine Ratte, Socrates und Pascal, daher kommt der Name. Meinen Geburtsnamen kennen nur meine Verwandten und engsten Freunde – und das ist gut so.
Sie sind gebürtige Wienerin. Was hat Sie veranlasst, in Kärnten zu leben?
Geboren wurde ich in Warschau. Deshalb habe ich auch polnische Wurzeln. Bis vor drei Jahren lebte und arbeitete ich in Wien. Nach einigen Aufenthalten in Kärnten verliebte ich mich in das Kärntner Land und seine Berge. Ich bin gekommen, um zu bleiben.
Sie sind Schauspielerin und Regisseurin, wie kamen Sie zum Schauspielfach?
Meine Mutter ist eine begeisterte Theaterbesucherin. Sie nahm mich seit dem sechsten Lebensjahr mit ins Burgtheater Wien, wo ich alle schweren Dramen gesehen habe. Da muss wohl etwas hängengeblieben sein. Ich habe schon mit zehn Jahren die erste Produktion gespielt.
Sie übernehmen oft Regie in den verschiedensten Produktionen.
Stimmt, in letzter Zeit geschieht das immer öfter. Ich habe in den vergangenen zwei Jahren bemerkt, dass mir das Regie führen immer mehr liegt und es auch gewünscht ist.
Wie schwer ist es für Sie als Schauspielerin Kärnten?
Für mich ist es in Kärnten leichter zu arbeiten. Hier habe ich einige Projekte laufen wie aktuell in St. Andrä mit „Dinner für Spinner“ oder in Maria Gail beim Kulturspektrum mit „Champagner zum Frühstück“, wo ich Regie führe. Als Schauspielerin bin ich unter anderem im Monodrama „My Name is Peggy“ unter der Regie von Peter Paul Beck im „Kulturhof Villach“ im August zu sehen. Außerdem habe ich ein theaterpädagogisches Projekt gestartet.
Was ist Theater für Sie?
Das ist ein Ort, an dem alles möglich ist. Wo die Magie einen Platz hat. Ein Ort, wo man intuitiv erfassen kann, was wichtig ist, was Sinn ergibt und die Seele berührt. Theater ist Urlaub von sich selbst, Urlaub vom Alltag. Ich mache in meinen Rollen Dinge, dich ich sonst nie machen würde.
Besetzung & Termine
- Peter Baumann, ein Verleger: Alexander Schwab
- Christine Baumann, seine Frau: Nicole Radeschnig
- Frank Pigon, Finanzbeamter: Radu Vulpe
- Justus Weiland, ein Schriftsteller: Stefan Ofner
- Marlene, Peters Ex-Freundin: Sandra Pascal
- Herr Schneider, Finanzkontrolleur: Peter Kowal
- Regie: Elke Maria Schwab
- Die Termine: 9. Juli (Premiere) sowie 14. Juli bis 6. August, jeweils von Mittwoch bis Freitag, um 20 Uhr
- Kartenvorverkauf: Ö‑Ticket, im Bürgerservice im Rathaus von St. Andrä und an der Badekasse am St. Andräer See