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Coronavirus

Test- und Impf­an­ge­bo­te wer­den suk­zes­si­ve zurück­ge­fah­ren

Die Corona-Variante "XBB.1.5" ist zwar im Ansteigen, zeigt aber eher milde Verläufe und belastet das Gesundheitssystem im Verhältnis zu 2020 bis 2022 weniger. Bis Jahresmitte sollen alle Maßnahmen reduziert werden.

Test- und Impf­an­ge­bo­te wer­den suk­zes­si­ve zurück­ge­fah­ren Bis Jahresmitte sollen alle Corona-Maßnahmen reduziert werden.

© Pixabay/Geralt

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Im Anschluss an die Sit­zung des regel­mä­ßig tagen­den Coro­na-Koor­di­na­ti­ons­gre­mi­ums infor­mier­te heu­te, Mon­tag, Lan­des­pres­se­dienst-Chef Gerd Kurath die Öffent­lich­keit. The­men der heu­ti­gen Sit­zung waren Imp­fen, Tes­ten und Abwas­ser­ana­ly­sen. „Kärn­ten hat öster­reich­weit mit 156,3 die nied­rigs­te Inzi­denz, Wien mit 567,1 die höchs­te“, berich­te­te Kurath.

Coro­na-Infek­ti­ons­zah­len leicht stei­gend

Die Abwas­ser­pro­ben bele­gen, dass die Coro­na-Infek­ti­ons­zah­len in Kärn­ten wie­der leicht anstei­gen. Im Vor­marsch ist die Coro­na-Vari­an­te XBB.1.5, sie ist der Grund für das Anstei­gen und setzt sich aktu­ell durch. Die Daten von 22. bis 31. Jän­ner 2023 zei­gen öster­reich­weit einen Anstieg von 16,2 auf 24,7 Pro­zent und kärn­ten­weit von 16 auf 21. Dass die Daten noch aus dem Jän­ner stam­men ist der Dau­er der Sequen­zie­rung geschul­det.

Wenig Belas­tung für Gesund­heits­sys­tem

Der Anstieg der Zah­len belas­tet das Gesund­heits­sys­tem nicht so gra­vie­rend wie in den Jah­ren 2020 bis 2022: Aktu­ell befin­den sich 70 Per­so­nen mit Coro­na als Neben­dia­gno­se in den Kran­ken­häu­sern, davon sind 69 infek­ti­ös.

Impf­zen­tren wer­den schritt­wei­se zurück­ge­fah­ren

Momen­tan sind alle vier Impf­zen­tren frei­tags, von 12 bis 18 Uhr, geöff­net. Anfang März wer­den die Impf­zen­tren in Spittal/Drau, (Por­cia) und in Wolfs­berg (Kla­gen­fur­ter Stra­ße) geschlos­sen, in Kla­gen­furt (Alpen-Adria-Cen­ter) und in Vil­lach (KAUF­ein VEZ) wird es Reduk­tio­nen geben. Grund für die Reduk­ti­on ist die Abnah­me der Impf­be­reit­schaft. In den ver­gan­ge­nen Wochen hat es 73 Imp­fun­gen in den Impf­stra­ßen und 77 im nie­der­ge­las­se­nen Bereich gege­ben.

Ver­dachts­fall­tes­tun­gen noch bis 30. Juni 2023

Da auch die Test­zah­len sin­ken, sol­len mit März die Ver­dachts­fall­tes­tun­gen ein­ge­schränkt wer­den. Die Öff­nungs­zei­ten sind von Mon­tag bis Sams­tag, von 7:00 bis 13:00 Uhr, am Sonn­tag gibt es kei­ne Ver­dachts­fall­tes­tun­gen. Wie vom Gesund­heits­mi­nis­ter ange­kün­digt, sol­len bis Jah­res­mit­te alle Maß­nah­men zurück­ge­nom­men wer­den. Daher gilt das Ange­bot vor­erst bis 30. Juni 2023. Es erfol­gen regel­mä­ßig Eva­lu­ie­run­gen.

20.02.2023 17:30
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Test- und Impf­an­ge­bo­te wer­den suk­zes­si­ve zurück­ge­fah­ren Bis Jahresmitte sollen alle Corona-Maßnahmen reduziert werden.

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