Landtagswahl
Auf der Zielgeraden
Großes Wahlkampf-Finale der SPÖ Kärnten. Rund 400 Funktionär:innen und Unterstützer:innen nahmen teil. Der Domplatz in Klagenfurt färbte sich rot.
© Peter Kowal sen.
Ausgelassene Stimmung heute (Freitag) Nachmittag zum Finale der Wahlbewegung der SPÖ Kärnten. Wie schon während der gesamten Wahlbewegung, versprühten die Redner:innen und Verantwortlichen auch heute nur positive Vibes. Andreas Sucher, Leiter der Wahlbewegung, bedankte sich beim gesamten Team fürs Durchhalten und die positive Stimmung in den vergangenen Wochen: “Wir haben die beste Straßenaktion mit 300 Teilnehmer:innen veranstaltet, haben tausende Hausbesuche absolviert und hunderte Schneemänner und ‑frauen gebaut.” Er sieht den Wahlkampf der SPÖ als “Role Model” für den Kärntner Landtagswahlkampf 2023.
Der “SPÖ-Freundeskreis”
Zur Unterstützung und Mobilisation möglicher unentschlossener Wählerinnen und Wähler trat auch das Personenkomitee der SPÖ Kärnten auf die Bühne. Monika Kircher: “Wir sind überzeugt davon, dass die Wahl gut ausgehen wird”, zeigte sich Kircher optimistisch. Sie wies darauf hin, dass es am kommenden Sonntag auf jede Stimme ankommt: “Der Landeshauptmann wird nicht direkt gewählt, sondern die Mandatsstärke ist entscheidend. Jede einzelne Stimme zählt.”
Unterstützerinnen und Unterstützer am Wort
Damit es “in Kärnten so bleibt wie es ist”, legten drei Vertreter:innen des Personenkomitees ihre Argumente für Peter Kaiser als Landeshauptmann dar. Regisseurin und Schauspielerin Angelika Ladurner, die zweisprachige Kunstschaffende und Direktorin des Kunsthauses Wien Tanja Prušnik und der in Kärnten lebende Unternehmer mit steirischen Wurzeln Josef Graf. Für Peter Kaiser als Landeshauptmann spricht aus deren Sicht, “dass er Kultur nicht auf der Zunge sondern im Herzen trägt, dass Zweisprachigkeit für ihn eine Selbstverständlichkeit ist und dass er für das schönste Bundesland Österreichs Politik ohne Schmutzwäsche macht”.
Peter Kaiser — sein dritter Wahlmarathon
Als Finisher seines insgesamt dritten Wahlmarathons bedankte sich Landeshauptmann und Spitzenkandidat Peter Kaiser für das Engagement all jener, die zur Wahlbewegung beitrugen. Er habe die vergangenen Wochen genossen und würdigte “die Bescheidenheit des finanziellen Aufwands, kreative Aktionen voller politischer Inhalte wie die Menschenkette, jedes persönliche Engagement, den Zusammenhalt und das Miteinander, sowie das strahlende Rot”.
Wahlziel der SPÖ Kärnten
Der amtierende Landeshauptmann äußerte sich zu seinem Wahlziel: “Auf der persönlichen Ebene will ich am Samstag Abend in den Spiegel schauen und sagen können ‘Peter, du hast alles getan, was möglich war’. Und natürlich erwarte ich mir ein klares Wahlergebnis, das uns beauftragt, weiterhin die Verantwortung für dieses Land zu übernehmen.”
Freundschaftliche Worte
Für humorvolle, musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgte der Kärntner Schauspieler und Sänger Max Müller in Begleitung des Pianisten Volker Nemmer. Müller outete sich ebenfalls als Fan und Freund von Peter Kaiser und sagte, an ihn gerichtet: “Ich bewundere deine unaufgeregte, uneitle und effiziente Arbeitsweise. I mog di außerdem persönlich sehr gern leiden. Danke für deine Arbeit, dein Engagement und deine Bereitschaft, für Kärnten weiter zu arbeiten.”
- Landeshauptmann Peter Kaiser inmitten seiner Wahlhelfer beim Wahlmarathon-Finale am Domplatz in Klagenfurt.
- Der “Rosenheim Cop” Max Müller war der Stargast beim Wahlmarathon.

