Klimawandel
Memorandum in Triest unterzeichnet
Anlässlich des Weltwassertages wurde gestern (22. März) in Triest ein Memorandum zu Nachhaltigkeit, Energie und Umwelt unterfertigt. Das Bundesland Kärnten wurde von Landesrätin Sara Schaar vertreten.
© Regione autonoma Friuli Venezia Giulia
Ganz im Zeichen des Klimawandels fand am Mittwoch (22. März) anlässlich des Weltwassertages in Triest (Italien) ein Gipfel für nachhaltige Entwicklung statt. Teilgenommen haben Vertreterinnen und Vertreter aus Kärnten, der italienischen Regionen Friaul-Julisch-Venetien, Emilia-Romagna und Venetien, der Küstengemeinden Sloweniens und der Küstenbezirke Kroatiens. Umwelt- und Klimaschutz-Landesrätin Sara Schaar vertrat dabei das Bundesland Kärnten.
Die Themen
Im Mittelpunkt standen Themen wie die erneuerbare Energie, der Klimawandel, die Trockenheit, der Anstieg des Meeresspiegels, die Bekämpfung der Meeres- und Wasserverschmutzung sowie der Schutz der biologischen Vielfalt und Umwelt. „Das Gebiet zwischen Alpen und Adria ist ein landschaftlich und ökologisch vielfältiges. Gerade hier werden die Auswirkungen des Klimawandels auf kleinem Raum deutlich. Im Alpenraum steigen die Temperaturen im Verhältnis stärker, im Süden steigt der Meeresspiegel. Allen an diesem Gipfel Teilnehmenden ist bewusst, dass es nur durch ein Bündeln aller Kräfte und überregionale Zusammenarbeit gelingen kann, die Anforderungen einer sich immer rascher beschleunigenden Klimakrise zu bewältigen“, erklärt Landesrätin Sara Schaar.
Ein Netzwerk
Das Memorandum ist das Bekenntnis zu vertiefender Kooperation der Regionen zu Herausforderungen in den Bereichen nachhaltige Entwicklung, Umwelt- und Klimaschutz sowie erneuerbare Energien. In Zukunft wird ein Netzwerk von Expertinnen und Experten, Politik und Verwaltung in regelmäßigen Austausch treten. Damit sollen Synergien in puncto Know-how und Lösungen geschaffen werden, um gemeinsame Programme, Projekte und Maßnahmen zu verwirklichen.

