Saisonstart

“Unse­re Erd­bee­ren sind trotz Regen sehr saf­tig und süß!”

Wegen der Regenfälle hat die Erdbeersaison heuer leider später begonnen. Nun aber sind die süßen roten Früchtchen endlich reif! Klick Kärnten hat mit den Betreibern der Erdbeerländer gesprochen - und wir haben recherchiert, wo in Kärnten man derzeit Erdbeeren pflücken kann!

Johanna Weber vom Erdbeerland Bartlbauer. Johanna Weber vom Erdbeerland Bartlbauer.

© Montage Bartlbauer und pixabay

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“Wir haben momen­tan schö­ne Erd­bee­ren auf unse­ren Fel­dern”, sagt Hie­ro­ny­mus Weber vul­go Bartl­bau­er, der in Kärn­ten und in der Stei­er­mark meh­re­re Erd­beer­fel­der betreibt. Jetzt gilt es,  die Ern­te­zeit gut zu nut­zen. “Die Sai­son dau­ert bis Ende Juni, Anfang Juli”, schätzt Weber, der den meis­ten hier­zu­lan­de als “Bartl­bau­er” bekannt ist. “Doch das Wet­ter kann schnell umschla­gen. Daher soll­te man das Pflü­cken bes­ser nicht all­zu lan­ge ver­schie­ben.”

Erd­bee­ren sind sehr saf­tig

Wet­ter­be­dingt sei die Erd­beer­sai­son in den letz­ten Jah­ren gene­rell kür­zer gewor­den. “Im Gegen­satz zu heu­er herrsch­te letz­tes Jahr aber eine extre­me Hit­ze”, so  der Bartl­bau­er. Zumin­dest hat der Nie­der­schlag kei­nen Ein­fluss auf den Geschmack. “Unse­re Erd­bee­ren sind sehr saf­tig. Glück­li­cher­wei­se gibt es zwi­schen den Regen­fäl­len vie­le Son­nen­stun­den.”

Ein Kilo­gramm zum Sel­ber­pflü­cken kos­tet beim Bartl­bau­er 3,60 Euro. Ab 8 Kilo­gramm beträgt der Kilo­preis 3,05 Euro. Wem das zu anstren­gend ist, der kann die Früch­te auf eini­gen Fel­dern bereits in gepflück­ter Form kau­fen. “Der fer­ti­ge Becher kos­tet ab nächs­ter Woche 3,70 Euro”, sagt Weber. Er selbst isst die süßen Frücht­chen am liebs­ten in Form einer Obst­tor­te.

Geöff­net haben Bartlbauer‘s Erd­beer­fel­der durch­ge­hend von 8 bis 19 Uhr. Bei Schlecht­wet­ter sind sie geschlos­sen.

Die­se Erd­beer­län­der haben jetzt geöff­net

Wir haben recher­chiert, wo man in Kärn­ten Erd­bee­ren pflü­cken kann. Ach­tung: Die­se Lis­te erhebt kei­nen Anspruch auf Voll­stän­dig­keit!

Kla­gen­furt und Umge­bung

Rund um Kla­gen­furt haben das Erd­beer­land Gra­fen­stein (Stra­ße Rich­tung Thon), das Erd­beer­land Eben­thal (St. Jako­ber Stra­ße), das Erd­beer­land Alte Stadt­gren­ze (Peter-Wun­der­lich-Stra­ße), das Erd­beer­land am Süd­ring (gegen­über Wör­ther­see Sta­di­on), das Erd­beer­land in der Tes­sen­dor­fer-Stra0e (zwi­schen Mer­kur Markt, St. Vei­ter Stra­ße und Tes­sen­dorf) sowie das Erd­beer­land Ehren­hau­sen (Mager­eg­ger Stra­ße) geöff­net.

In Fer­lach ist das Erd­beer­land Kir­schen­theu­er bereit für die Ern­te, in Lud­manns­dorf sind die ers­ten Erd­bee­ren am Weber­hof reif.

Sam­meln ohne Bücken

Bereits begon­nen hat die Erd­beer­ern­te auch in der Kärnt­ner Früch­te­welt in Eben­thal. Dort hän­gen die Erd­bee­ren auf Kopf­hö­he, sodass sie auch jene ein­fach errei­chen, die sich nicht mehr so gut bücken kön­nen. Ab Mit­te Juni wer­den auch die Hei­del­bee­ren reif.

Bio-Erd­bee­ren aus Maria Saal

In Arn­dorf bei Maria Saal, ca. einen Kilo­me­ter vom Her­zog­stuhl ent­fernt, befin­det sich das Erd­beer­land der Fami­lie Dörf­ler vom Blå­se­hof. Auf einer Flä­che von ca. 2 Hekt­ar gibt es meh­re­re Sor­ten Bio-Erd­bee­ren zu ern­ten. Die Erd­bee­ren­pflan­zen wach­sen kom­plett ohne Kunst­dün­ger und Pflan­zen­schutz­mit­tel her­an. „Es ist uns sehr wich­tig, dass die Betriebs­mit­tel auf unse­rem Hof aus dem eige­nen Kreis­lauf kom­men. Zum Bei­spiel bekom­men unse­re Pfer­de nur Fut­ter, das wir selbst anbau­en. In Fol­ge dient der ver­rot­te­te Pfer­de­mist als Dün­ger, unter ande­rem für die Erd­bee­ren”, so Dörf­ler in einem Inter­view mit Klick Kärn­ten. Ab Sams­tag, 10. Juni, ist das Erd­beer­land wie­der täg­lich von 8 bis 13 Uhr und von 15 bis 19 Uhr geöff­net.

St. Veit und Feld­kir­chen

Im Raum St. Veit kann man die Früch­te im Erd­beer­land Alt­ho­fen (Rich­tung Pas­se­ring) pflü­cken. Das Erd­beer­land Frie­sach öff­net vor­aus­sicht­lich ab 11. Juni.

In Feld­kir­chen lie­fert der Beer­engar­ten regel­mä­ßi­ge Updates über den Rei­fe­grad der Bee­ren. Der­zeit kön­nen vie­le rote Früch­te gepflückt wer­den.

Auch in St. Donat kön­nen die Kärnt­ner bei Fami­lie Prett­ner die lecke­ren Früch­te pflü­cken. Ihre Erd­beer-Plan­ta­ge ist täg­lich von 8 bis 19 Uhr geöff­net.

Unter­kärn­ten

Im Lavant­tal haben die Erd­beer­län­der in Wolfs­berg (gegen­über Euco-Cen­ter) und in St. Andrä (Eit­we­ger­stra­ße) geöff­net.

Wei­te­re Mög­lich­kei­ten, im Lavant­tal Erd­bee­ren zu pflü­cken, gibt es in den Erd­beer­an­la­gen Hol­zer in St. Paul, St. Mar­ga­re­then, St. Andrä, Mitt­lern und Lava­münd. Auch der Spar­gel­hof Sternath bie­tet Bee­ren zum Sel­ber­pflü­cken.

Wer in und rund um Völ­ker­markt Früch­te ern­ten will, kann das im Erd­beer­land Völ­ker­markt, (Rich­tung Brückl), in Kühns­dorf und in St. Kan­zi­an tun.

Vil­lach

Erd­beer­zeit ist bereits in den “Erd­beer-Oasen” in Villach/Landskron und in Feis­tritz.
Auch die Fami­lie Schwarz in Dro­bol­l­ach am Faa­ker­see lädt zum Sel­ber­pflü­cken ein.

Süße Früch­te gibt es außer­dem in Mikls Erd­bee­reck in Arnold­stein.

Ober­kärn­ten

In Ober­kärn­ten betreibt das Fami­li­en­un­ter­neh­men “Erd­beer-Oase” Fel­der in Pusar­nitz und Spit­tal. Geöff­net haben die Plan­ta­gen täg­lich von 8 bis 19 Uhr.

09.06.2023 19:00 - Update am: 10.06.2023 09:49
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Johanna Weber vom Erdbeerland Bartlbauer. Johanna Weber vom Erdbeerland Bartlbauer.

© Montage Bartlbauer und pixabay