Gekürt
Marco Schwarz und Anna Gasser sind Sportler des Jahres 2023!
Der Sportpresseklub Kärnten kürte bei der „Nacht des Sports“ die Sportler und die Sportlerin des Jahres. Die Wahl fiel auf Marco Schwarz und Anna Gasser.
© LPD Kärnten/Höher
Die 59. Auflage der „Nacht des Sports“ ging kürzlich im Casineum Velden über die Bühne. Bei der traditionellen Veranstaltung wurden die Sportler des Jahres ausgezeichnet, die von 58 Mitgliedern des Sportpresseklubs Kärnten (SPK) gewählt wurden. Die Preisträger wurden dieses Jahr erstmals mit der Trophäe FRANZ ausgezeichnet, die anlässlich des 70. Geburtstag von Franz Klammer ins Leben gerufen wurde.
Mit Optimismus nach vorne blicken
Kaiser hob die Zusammenarbeit in jedem Bereich des Sports in Kärnten hervor. „Die Sportlerehrung ist ein Spiegelbild der Gesellschaft. Es werden nicht nur die Sportler des Jahres geehrt, sondern auch Trophäen in den Kategorien Nachwuchssport, Behindertensport, Special Olympics und Mannschaftsport verliehen“. Der Sport lehre aber auch mit Optimismus nach vorne zu blicken — auch wenn es einmal nicht so gut laufe. „Die Geehrten stehen aber auch für 1.600 Sportvereine, 160.000 Sportler und 35.000 ehrenamtliche Funktionäre, die in Kärnten aktiv sind.”
Die Kärntner Sportfamilie feierte
SPK-Obmann Marijan Velik bezeichnete die „Nacht des Sports“ als Weihnachtsfeier der Kärntner Sportfamilie. „Das heurige Jahr war geprägt von vielen negativen Schlagzeilen, wie Naturkatastrophen und Kriege. Die Kärntner Sportler haben uns jedoch viele schöne Momente beschert und dafür möchten wir euch heute besonders danken“. Veilk dankte allen Trainern, Funktionären und Sponsoren, die zum Erfolg der heimischen Sportler beigetragen haben.
„Es war ein tolles Sportjahr mit vielen Erfolgen. Uns ist die Arbeit in den 1.600 Kärntner Sportvereinen besonders wichtig, deshalb möchte ich mich besonders bei den ehrenamtlich tätigen Funktionären bedanken“, sagte Landessportdirektor Arno Arthofer.
Die Trophäe heißt Franz
Es mache Franz Klammer stolz, dass die Trophäe seinen Namen trägt. “Es ist eine Trophäe, die Sportler für ihre Leistungen über eine Saison von den Kärntner Journalisten erhalten“, erklärt Klammer. Die neue Trophäe besteht aus Pörtschacher Marmor, Fichte und Glas.
Gasser und Schwarz erneut gekürt
Kärntens Sportlerin des Jahres wurde zum vierten Mal Snowboarderin Anna Gasser. Sie hatte bei den Snowboard-Weltmeisterschaften in Bakuriani in Georgien den Titel im Big-Air-Bewerb geholt. „Es ist toll zu sehen, in welchem Sportbundesland man lebt. Es freut mich den Franz mit nach Hause nehmen zu können“, sagte Gasser.
Zum dritten Mal Kärntens Sportler des Jahres wurde Skirennläufer Marco Schwarz, der bei den Weltmeisterschaften in Courchevel/Méribel (Frankreich) in der Alpinen Kombination Silber und im Riesenslalom Bronze erobert hatte. „Ich bin gut in die Saison gestartet, aber es sind noch 30 Rennen zu fahren. Es ist schön, dass ich in die kurze Weihnachtspause als Gesamtweltcup-Führender gehen kann“, berichtete Schwarz.
Stary, Salcher, Mairitsch und Strauß
Sportlerin des Jahres mit Behinderung wurde Skisportlerin Elina Stary mit Guide Anna Stoss. Sie wurde Zweite im Slalom-Gesamtweltcup und holte Weltcupsiege in Kitzbühel und Cortina. Sportler des Jahres mit Behinderung wurde hingegen Skisportler Markus Salcher. Er hatte bei den Weltmeisterschaften im spanischen Espot zwei Goldmedaillen gewonnen.
Special Olympics Sportlerin des Jahres wurde Bowlerin Simone Mairitsch, die bei den World Summer Games im Team-Bewerb mit Christoph Kandutsch gesiegt hatte. Special Olympics Sportler des Jahres wurde Schwimmer Stefan Strauß, er war bei den World Games in Berlin über 25-Meter-Rücken siegreich.
Das sind die Aufsteiger
Aufsteigerin des Jahres wurde Snowboarderin Kristina Holzfeind, die bei den Olympischen Jugendwinterspielen in Italien Gold in der Disziplin Big Air geholt hatte. Zum Aufsteiger des Jahres wurde Skispringer Julijan Smid gewählt. Er hatte bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Whistler (Kanada) Gold im Team-Springen gewonnen. Die Volleyballer des SK Aich/Dob wurden zur Mannschaft des Jahres gekürt.
“Vater” des Eisschnelllaufsports
Für seine Laufbahn als Sportler und Funktionär wurde Otmar Braunecker ausgezeichnet. Er gilt als Vater des Eisschnelllaufsports in Kärnten. 1968 und 1972 nahm er an den Olympischen Winterspielen in Grenoble und Sapporo teil. Von 2013 bis 2021 war er Präsident des Kärntner Eislaufverbandes und trug dazu bei, dass das Eislaufen auf den Seen zum Volkssport wurde.

