Velden

Die Welt in Kärn­ten, Kärn­ten in der Welt

Es gibt Zehntausende Kärntner, die sich außerhalb des Heimatlandes eine Existenz aufgebaut haben. Sie leben und arbeiten verstreut über den gesamten Globus. 600 von ihnen sind Mitglied im Verein der Weltkärntner.

Die Welt in Kärn­ten, Kärn­ten in der Welt Landeshauptmann Peter Kaiser, Peter Bittner, Marco Kogler, Simone Lauchart, Präsident Christoph Kulterer und Margit Heissenberger (von links).

© LPD Kärnten/Peter Just

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180 Mit­glie­der des Ver­eins Welt­kärnt­ner konn­te Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser, Ver­eins-Prä­si­dent Chris­toph Kul­te­rer und Geschäfts­füh­re­rin Mar­git Heis­sen­ber­ger zum Weih­nachts­tref­fen 2023 im Schloss­ho­tel in Vel­den begrü­ßen. Zugleich wur­den zwei Welt­kärnt­ner-The­men­netz­wer­ke (Medi­zin & Wis­sen­schaft und IT & Inno­va­ti­on) aus der Tau­fe geho­ben: Sie haben das Ziel, die Zukunfts­chan­cen des Lan­des zu nut­zen und Kärn­ten am Welt­markt sicht­bar zu machen, was allei­ne durch die 600 Welt­kärnt­ner, die in 60 Län­dern der Erde arbei­ten, unter­neh­me­risch tätig sind und leben, bereits geschieht.

Kri­sen meis­tern – Zukunfts­chan­cen nüt­zen

„Ihre Ver­bun­den­heit zu Kärn­ten und zugleich ihr kri­ti­scher Blick, den Sie von außen auf unser Land, unser Tun, wer­fen kön­nen, ist die Grund­la­ge für ein zukunfts­fit­tes Land. Allei­ne, dass sie aus aller Her­ren Län­der hier nach Kärn­ten, in ihre Hei­mat, gekom­men sind, beweist die Ver­bun­den­heit, den Stolz auf ihre Hei­mat“, begrüß­te Kai­ser die Gäs­te. Kai­ser zog den Ver­gleich zur Lan­des­haupt­leu­te­kon­fe­renz unter sei­nem Vor­sitz. „Die welt­wei­ten Her­aus­for­de­run­gen machen vor uns nicht Halt. Die The­men betref­fen uns alle — ob Pan­de­mie, Kli­ma­kri­se, Krie­ge, Teue­rung, Infla­ti­on, hohe Zin­sen — nie­mand bleibt unbe­rührt. Und trotz­dem ist es ein Muss, auch dar­auf zu schau­en, wie gut wir es haben, wie es uns geht und wor­über wir uns in der fried­li­chen und guten Lage unse­res Lan­des auf­re­gen“.

Insta­bi­li­tät als offen­sicht­li­che Nor­ma­li­tät

Der Lan­des­haupt­mann stell­te klar, dass jeder in sei­ner Funk­ti­on sich dem aktu­el­len Wan­del stel­len müs­se. Die Insta­bi­li­tät sei offen­sicht­lich die neue Nor­ma­li­tät. „Wir haben uns die­sen Her­aus­for­de­run­gen zu stel­len, wir müs­sen ihnen begeg­nen und als Ant­wort auf die vie­len Kri­sen opti­mis­tisch ins neue Jahr gehen, Mut, Zuver­sicht mit­neh­men und die Ärmel auf­krem­peln, um Wei­ter­ent­wick­lung zum Guten, Inno­va­tio­nen, zu ermög­li­chen“.

Das Know-How ist vor­han­den

Auch der Prä­si­dent des Ver­eins, Chris­toph Kul­te­rer, ver­wies auf die Kri­sen, aber auch dar­auf, dass Öster­reich sehr gut auf­ge­stellt sei, aber um den Wohl­stand und die sozia­le Wohl­fahrt zu erhal­ten, sei­en neue Maß­nah­men nötig. Es sei wich­tig, bei aller Kli­ma­kri­sen­be­wäl­ti­gung, die Öko­no­mie und die Öko­lo­gie im Gleich­klang zu erhal­ten. Kul­te­rer beton­te, das in Kärn­ten vor­han­de­ne Know-How, das auch auf der gan­zen Welt gefragt und zu fin­den sei, wie allei­ne die 600 Mit­glie­der des Welt­kärnt­ner-Ver­eins bewei­sen wür­den, die in lei­ten­den Funk­tio­nen oder als Unter­neh­mer auf der gan­zen Welt in sämt­li­chen Bran­chen erfolg­reich sei­en.

Neue Netz­wer­ke gegrün­det

„Die neu­en Netz­wer­ke, die wir aus der Tau­fe heben, sind eine wei­te­re Basis, die Ver­net­zung über Gren­zen hin­aus vor­an­zu­trei­ben, das Know-How zu bün­deln, die Zukunfts­the­men und dar­aus resul­tie­ren­den Chan­cen zu ergrei­fen”, freut sich Kul­tur­er. Medi­zin und Wis­sen­schaft sowie IT und Inno­va­ti­on wür­den die Gesell­schaft prä­gen, Kärn­ten müs­se Teil der Ent­wick­lun­gen sein.

Pan­de­mie: Initia­tor für Lösungs­an­sät­ze

Heis­sen­ber­ger konn­te Simo­ne Lauch­art, Vice-Prä­si­dent von Astra­Ze­ne­ca, begrü­ßen, die das Netz­werk “Medi­zin und Wis­sen­schaft” prä­sen­tier­te. „Medi­zin und For­schung sind eng zu ver­knüp­fen, um die Lebens­qua­li­tät und die Lebens­stan­dards zu erhal­ten. Die Pan­de­mie hat uns die Not­wen­dig­keit vie­ler Lösungs­an­sät­ze auf­ge­zeigt und eben­so die des netz­wer­kens. Allei­ne 50 Welt­kärnt­ner sind auf der gan­zen Welt in Medi­zin, Wis­sen­schaft und Pfle­ge tätig” erzählt Lauch­art. Die­ses Know How zu nut­zen, sei wich­tig für die Zukunft, die Ver­net­zung, der stän­di­ge Aus­tausch, die Dis­kus­si­on rele­van­ter The­men, um gerüs­tet zu sein, um die Zugän­ge welt­weit den Weit­blick aus­zu­bau­en und zu erhal­ten.

Inno­va­ti­ons­po­ten­ti­al Kärn­tens för­dern

Das The­men­netz­werk „IT und Inno­va­ti­on“ wur­de von Mar­co Kog­ler und Peter Bitt­ner vor­ge­stellt. Auch hier gibt es das kla­re Ziel, das Inno­va­ti­ons­po­ten­zi­al Kärn­tens mit­tels inter­na­tio­na­lem Aus­tausch von Wis­sen und Exper­ti­sen zu heben und zugleich den Zusam­men­schluss der öffent­li­chen, pri­va­ten und aka­de­mi­schen Berei­che zu för­dern. Ger­rit Schnei­der aus Förol­ach gab zudem Ein­bli­cke in die Kri­sen­be­wäl­ti­gung des Bogner-Unter­neh­mens und Mar­kus Horn­böck erklär­te die Funk­ti­on der Lan­des­ge­sell­schaft in Hin­blick auf die welt­wei­te Ver­net­zung und die Zukunfts­the­men­be­rei­che der Welt­kärnt­ner.

Welt­kärnt­ner sind stark mit der Hei­mat ver­bun­den

“Welt­kärnt­ner” ist ein Netz­werk von Kärnt­nern in aller Welt. Im Mit­tel­punkt steht das akti­ve Mit­wir­ken aller Kärnt­ner, die außer­halb von Kärn­ten leben und arbei­ten. Sie sind stark mit Kärn­ten ver­bun­den, tei­len gemein­sa­me Wer­te und unter­stüt­zen sich gegen­sei­tig. Welt­kärnt­ner sind Kärnt­ner, die aber mit ihrem Bun­des­land stark ver­wur­zelt sind, den Kon­takt zu Kärn­ten hal­ten und pfle­gen, und aktiv einen Bei­trag zur Ent­wick­lung von Kärn­ten leis­ten wol­len. Ziel des Ver­eins ist es, Kärnt­nern in aller Welt eine Platt­form für Aus­tausch und Koope­ra­ti­on anzu­bie­ten.

Online-Tipp: weltkaerntner.at

29.12.2023 11:00 - Update am: 30.12.2023 09:39
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Die Welt in Kärn­ten, Kärn­ten in der Welt Landeshauptmann Peter Kaiser, Peter Bittner, Marco Kogler, Simone Lauchart, Präsident Christoph Kulterer und Margit Heissenberger (von links).

© LPD Kärnten/Peter Just