Kärnten

Super­wahl­jahr 2024: SPÖ will “Rechts­ruck” stop­pen

Die Kärntner SPÖ lud Medienvertreter am Freitag (5. Jänner 2024) in die Landesorganisation zu ihren traditionellen Neujahrsempfang ein.

Super­wahl­jahr 2024: SPÖ will “Rechts­ruck” stop­penRenner-Institut Kärnten Landesstellenleiter Harry Koller, Nationalratsabgeordneter Philip Kucher, Arbeiterkammer Kärnten-Präsident Günther Goach, Landesrätin Beate Prettner, Bundesratspräsidentin Claudia Arpa, Landeshauptmann Peter Kaiser und SPÖ Kärnten Landesgeschäftsführer Andreas Sucher stellten sich beim traditionellen Neujahrsempfang des Rennerinstitutes den Fragen der Journalistinnen und Journalisten. (von links)

© Markus Galli

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Lan­des­haupt­mann und SPÖ-Lan­des­par­tei­vor­sit­zen­der Peter Kai­ser, SPÖ Kärn­ten Lan­des­ge­schäfts­füh­rer Andre­as Sucher und Ren­ner-Insti­tut Kärn­ten Lan­des­stel­len­lei­ter Har­ry Kol­ler tra­ten gemein­sam vor die Kame­ra, um einen poli­ti­schen Aus­blick auf das neue Jahr vor­zu­neh­men.

AK-Wahl im März

Das Jahr 2024 kann ohne zwei­fels­oh­ne als Super­wahl­jahr bezeich­net wer­den: Von 4. bis 13. März ste­hen die Arbei­ter­kam­mer-Wah­len am Pro­gramm. Hier gilt es das sen­sa­tio­nel­le Ergeb­nis von 2019 zu ver­tei­di­gen: 77,6 Pro­zent der Stim­men ent­fie­len damals auf Frak­ti­on Sozi­al­de­mo­kra­ti­scher Gewerk­schaf­ter (FSG) Spit­zen­kan­di­dat Gün­ther Goach. Damit wur­de das Ergeb­nis von 2014 (76,9 Pro­zent) — das Bes­te, das je bei einer Arbei­ter­kam­mer-Wahl in der Zwei­ten Repu­blik erzielt wur­de – noch über­trof­fen.

EU-Wahl im Juni

Gute Arbeit, bes­te Bil­dung, leist­ba­res Leben, eine gesun­de Gesell­schaft und eine soli­da­ri­sche Gemein­schaft sind, unver­än­dert die wesent­lichs­ten Eck­punk­te des sozi­al­de­mo­kra­ti­schen Pro­gramm Kärn­tens. Mit die­sen The­men­spek­trum will man bei heu­er der EU-Wahl (6. bis 9. Juni) mit der Kärnt­ner Spit­zen­kan­di­da­tin Bun­des­rats­prä­si­den­tin Clau­dia Arpa ins Ren­nen gehen. Vor allem den spür­bar wach­sen­den Rechts­ruck Euro­pas gel­te es mit sozi­al­po­li­ti­schen Maß­nah­men und einem offe­nen Dia­log zu ver­hin­dern.

Offe­ner Ter­min für Natio­nals­rats­wahl

Einen genau­en Ter­min gibt es für die Natio­nal­rats­wahl zwar noch nicht, klar ist jedoch, dass sie ent­we­der im Sep­tem­ber oder Okto­ber die­ses abge­hal­ten wird. Ver­mut­lich wird Phil­ip Kucher wie­der für die SPÖ Kärn­ten ins Ren­nen gehen. Sein größ­tes Anlie­gen: „Der Teue­rung mit kon­kre­ten Maß­nah­men ent­ge­gen­wir­ken, also das was die aktu­el­le Bun­des­re­gie­rung bis­lang ver­ab­säumt hat“. Nur durch staat­li­che Len­kung ist über ent­spre­chen­de Gegen­maß­nah­men etwa eine Teue­rung der Lebens­kos­ten abzu­fan­gen. Als Kärnt­ner Bei­spie­le führ­te er die Aus­wei­tung des Heiz­kos­ten-Zuschus­ses und der Wohn­bei­hil­fe an.

Sozi­al­po­li­ti­sche The­men for­cie­ren

„Wir küm­mern uns um die klei­nen und gro­ßen Sor­gen der Kärnt­ne­rin­nen und Kärnt­nern im All­tag, das sehen wir als unse­ren poli­ti­schen Auf­trag an“, führ­te auch SPÖ Kärn­ten Lan­des­ge­schäfts­füh­rer Andre­as Sucher aus. „Wir wol­len den Kärnt­nern ein mög­lich sor­gen­frei­es Leben ermög­li­chen — Grund­vor­aus­set­zung für die­ses Vor­ha­ben ist dabei die stän­di­ge Bür­ger­nä­he, der Dia­log und die offe­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on.

05.01.2024 13:00
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Super­wahl­jahr 2024: SPÖ will “Rechts­ruck” stop­penRenner-Institut Kärnten Landesstellenleiter Harry Koller, Nationalratsabgeordneter Philip Kucher, Arbeiterkammer Kärnten-Präsident Günther Goach, Landesrätin Beate Prettner, Bundesratspräsidentin Claudia Arpa, Landeshauptmann Peter Kaiser und SPÖ Kärnten Landesgeschäftsführer Andreas Sucher stellten sich beim traditionellen Neujahrsempfang des Rennerinstitutes den Fragen der Journalistinnen und Journalisten. (von links)

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