Fußball – Unterliga Ost
Großes Derby zwischen Askö Mittlern und SV Ruden
Am Freitag sprühen beim Unterkärntner Derby in der Unterliga Ost zwischen Mittlern und Ruden die Funken. Beide Vereine wollen siegen. „KLiCK Kärnten“ fragte bei den Trainern nach.
Nach zwei absolvierten Runden liegt der Aufsteiger Askö Mittlern mit einem Punkt auf dem 15. Rang. Der Derby-Gegner SV Ruden befindet sich mit drei Punkten auf dem zehnten Platz. Beide Mannschaften mussten in der vergangenen Runde Federn lassen. Mittlern verlor auswärts mit 2:0 gegen St. Michael/Lavanttal und Ruden holte sich im Heimspiel gegen die Austria Klagenfurt Amateure eine 1:5‑Abfuhr. Beide Trainer sind am kommenden Freitag, 6. August, um 19.30 Uhr in Mittlern auf Schadenswiedergutmachung aus.
Ruden hat eine sehr junge Mannschaft
Der SV Ruden konnte mit Neo-Trainer Robert Skof bereits einen Sieg gegen Mittlern verbuchen. Nach einem 4:4‑Endstand konnten die Rudener das KFV-Cupspiel im Elfmeterschießen für sich entscheiden. „Unsere Mannschaft zählt zu den jüngsten der Unterliga Ost, wir haben einen Altersdurchschnitt von 20,2 Jahren“, erzählt der Trainer. Gegen Mittlern will Skof seine Mannschaft voll auf Sieg einstellen. „Gegen den Askö Mittlern wollen wir unbedingt drei Punkte einfahren. Wir sind mannschaftlich gut drauf und haben einen sehr jungen Kader. Unsere neuen Spieler wie Fabian Karner, Julian Sadnik, Dominik Durchschlag, Gabriel Korak, Dominik Theuermann, Sandro Paulitsch und Alex Stanic sind alle im Alter zwischen 18 und 19 Jahre“, erklärt der Trainer. Abgegeben wurden mit Daniel Diex, Markus Eberhard und Daniel Pöschl drei ehemalige Stammspieler. Zum Saisonziel befragt, meint Skof: „Alles, was einstellig ist, wäre super.“
Lässige Rolle in der Unterliga
Beim Askö Mittlern hat sich in der Übertrittszeit nicht viel getan. Mit Nico Hobitsch vom SAK gab es nur einen Neuzugang. Den Verein verlassen hat Julian Sadnik ausgerechnet zum Derby-Gegner SV Ruden. „Wir haben uns in den ersten zwei Runden etwas schwer getan. Im Derby gegen Ruden werden wir uns wieder von einer anderen Seite zeigen. Ich bin voll auf Sieg eingestellt“, so Trainer Richard Huber. Das Saisonziel ist sehr schnell erklärt. „Mittlern ist nach den vergangenen Aufstiegen immer wieder sofort abgestiegen. Und das wollen wir ändern und den Klassenerhalt erreichen. Am besten mit einem einstelligen Tabellenplatz. Wir werden eine lässige Rolle in der Liga spielen. Allerdings warten auf uns insgesamt 34 schwere Meisterschaftsspiele, hinzu kommen noch die Aufbau- und Trainingsspiele in der laufenden Saison. Wie das gehen soll, das weiß niemand“, so Trainer Richard Huber.
Autor: Peter Kowal


