Kärntner Fußball
Martin Mutz ist neuer alter KFV-Präsident!
Die Kärntner und Osttiroler Vereinsfunktionäre wählten gestern (15. März 2024) Martin Mutz zum Kärntner Fußballpräsidenten. Er konnte sich gegen Manfred Mertel durchsetzen.
© LPD Kärnten/Wajand
Es war gestern (15. März 2024) eine wahrlich knappe Angelegenheit im Lakeside Park in Klagenfurt. Kurz vor 22 Uhr stand dann das Ergebnis fest: Mit 73 Stimmen (140 Stimmen abgegeben, davon zwei ungültig) konnte sich Martin Mutz in seinem Amt des Kärntner Fußballpräsidenten bestätigt wissen. Sein Herausforderer Manfred Mertel bekam 65 Stimmen der Kärntner und Osttiroler Vereinsfunktionäre.
Große Verantwortung
Damit hat der neue alte KFV-Präsident eine vier jährige Arbeitsperiode vor sich. Ehe sein Vorgänger Klaus Mitterdorfer bekanntlich vergangenes Jahr zum ÖFB-Präsidenten gewählt wurde, war Mutz Teil des Teams rund um Mitterdorfer und übernahm mit Juli 2023 interimistisch die Spitze des Verbands. Nun ist Mutz also für 29.000 Spieler, 4.700 Trainer und Betreuer sowie 2.000 Funktionäre und ebenso rund 170 Schiedsrichter verantwortlich.
Bestmögliche Bedingungen schaffen
Landeshauptmann Peter Kaiser gratuliert zu seinem Wahlsieg. „Gemeinsam mit dem KFV sehe ich es als unsere Aufgabe, die bestmöglichen Rahmenbedingungen für die Vereine, Spieler, Trainer und Funktionäre zu gewährleisten. Ich bin überzeugt, dass wir mit Martin Mutz den Kärntner Fußball und das ihm zugrundeliegende Netzwerk an ehrenamtlichen Funktionären auf ein neues Niveau heben werden“. Für Landessportdirektor Arno Arthofer sei die neue Perspektive eine interessante Bereicherung für das Sportland Kärnten.
Mertel als Bereicherung für den Fußball
Kaiser bedankt sich auch bei Manfred „Waschi“ Mertel für sein Engagement für den Fußballsport. „Waschi wird als Kenner und Experte dem Kärntner Fußball weiter erhalten bleiben. Seine Expertise, sein Engagement und seine Ideen sollten auch vom neuen KFV-Präsidenten im Interesse des Kärntner Fußballs als ernsthaft zu diskutierende Bereicherung gesehen werden.
