Die Leidenschaft für den Metallbau wurde Johann Selinger bereits in die Wiege gelegt. Im Jahr 1912 gründete sein Großvater im Gurktal das österreichweit tätige Aluminium- und Stahlbauunternehmen. Mittlerweile wird das Unternehmen gemeinsam in vierter Generation von Sebastian Selinger geführt.
Vorzeigeprojekt für die Firmengeschichte
Die 6.700 Quadratmeter große Fassade von Ikea Wien am Westbahnhof stellt das bisher größte Projekt in der über hundertjährigen Firmengeschichte von Metallbau Selinger dar. Für ihre herausragende Arbeit an diesem Projekt erhielt das Unternehmen den begehrten Metallbaupreis.
Eine komplexe Herausforderung
Die Realisierung der Fassade umfasste nicht nur die Montage von zahlreichen Aluminium- und Stahlelementen, sondern auch die Einhebung freitragender Stahlblechstiegen über das Gebäude in die obersten zwei Geschoße des Innenhofes. Diese wurden in einem Stück im Werk gefertigt, mittels Sondertransport nach Wien geliefert und innerhalb von drei Stunden fertig montiert.
Herausragende Leistungen unter Zeitdruck
Die Anlieferung von rund 420 Tonnen Material erfolgte teilweise auf der Dachterrasse des Rohbaus des Möbelriesen Ikea. Trotz des engen Zeitplans und der simultanen Arbeiten anderer Gewerke behielt das Team von Metallbau Selinger stets einen kühlen Kopf und bewies ein hohes Maß an Organisationstalent.
Die Auszeichnung mit dem Österreichischen Metallbaupreis 2024 würdigt nicht nur die handwerkliche Qualität und das technische Know-how von Metallbau Selinger, sondern auch ihre Fähigkeit, komplexe Projekte termingerecht und erfolgreich abzuschließen.