Verlegung in überdimensionierte Blumenhalle
Die Entscheidung, die Verhandlung in der Blumenhalle St. Veit abzuhalten, stößt auf Unverständnis. Warum nicht das Gemeinschaftshaus im nahegelegenen Passering genutzt wird, welches eine deutlich bessere Erreichbarkeit bietet, bleibt eine offene Frage. “Die Wahl einer so großen Veranstaltungsstätte wie die Blumenhalle, die Platz für bis zu 1.000 Personen bietet, lässt Vermutungen aufkommen, dass hier eine Einschüchterungstaktik gegenüber den Bürgern im Spiel sein könnte”, ist sich Gerald Seiler, Obmann der Bürgerinitiative Nein zum Neupersteinbruch am Windischberg in Unterpassering sicher.
Fragwürdiger Programmablauf verärgert Bürger
Der festgelegte Programmablauf der Verhandlung ist für viele Bürger unverständlich und unpraktisch. Der Zwang, zwischen verschiedenen Veranstaltungsorten hin- und herzufahren, wirkt abschreckend und ist nicht bürgerfreundlich. Insbesondere ältere Bürger, die ebenfalls von den Auswirkungen des Steinbruchprojekts betroffen sind, stehen vor einer unüberwindbaren Herausforderung.
Anrainer unzureichend informiert
Die Tatsache, dass direkt betroffene Anrainer nicht gesondert über die Verhandlung informiert wurden, verstärkt den Eindruck, dass hier seitens der Behörde Transparenz und Bürgerbeteiligung missachtet werden.
Aufruf zur Demonstration
Als Reaktion auf diese Behinderungen bei der Teilnahme an der Verhandlung ruft eine Bürgerinitiative zu einer Demonstration vor der Blumenhalle St. Veit auf. Die Bürger sind entschlossen, ihren Protest gegen die Errichtung des Steinbruchs lautstark zu äußern und für ihre Rechte einzutreten.
Demonstration am 16. Mai 2024
Die Demonstration ist für den 16. Mai 2024 vor der Blumenhalle St. Veit geplant. Alle Bürgerinnen und Bürger, die sich gegen das Steinbruchprojekt aussprechen und für den Schutz ihrer Umwelt eintreten möchten, sind dazu aufgerufen, sich der Demonstration anzuschließen und gemeinsam ein Zeichen zu setzen.