Pionier-Großstadt
Villacher “Klima-Team” startet durch
Vorreiter für alle österreichischen Gemeinden beim Klimaschutz.
© Stadt Villach/Astrid Kompan
Die Draustadt Villach wurde im Vorjahr vom Bund, gemeinsam mit Wien, St. Pölten, Graz, Innsbruck, Klagenfurt, Linz, Salzburg, Dornbirn und Wiener Neustadt,zur Pionier-Großstadt ernannt. Die zukünftige Aufgabe dieser Klimapionierstädte wird es sein, auf die großen Fragen, mit denen sich Städte und Gemeinden konfrontiert sehen, Antworten zu finden, damit letztlich alle österreichischen Gemeinden in Sachen Klimaschutz effizienter werden können.
Know-how bündeln
„Es geht darum, Know-how zu bündeln und zugänglich zu machen. Das beginnt bei der Frage, wie man ressourcenschonenden Wohnraum schaffen kann, reicht über den Öffentlichen Verkehr bis hin zu nachhaltiger Beschaffung im öffentlichen Bereich“, sind sich Villachs Bürgermeister Günther Albel und Klimareferentin Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig einig. „Jede Klimapionierstadt hat ihre Stärken. In Summe wird ein umfangreicher und erprobter Katalog entstehen, der allen Städten und Gemeinden helfen kann.“
Geld kommt vom Bund
Die Kosten für die Arbeiten als Klimapionierstadt werden vom Bund übernommen. Für Villach bedeutet dies, dass in den kommenden fünf Jahren in Summe zwei Millionen Euro zur Verfügung stehen werden. Koordiniert wird das Klima-Team von Gerald Aigner und Ursula Lackner. Neu an Bord sind Lisa Pavona (Teamassistenz), Elisabeth Rauch (Fördermanagement), Martin Stipsitz (Digitalisierung) und Thomas Klose (Kommunikation).


