St. Veit/Glan

Stein­bruch am Krapp­feld sorgt für Zünd­stoff

Am 31. März 2025 findet am Landesverwaltungsgericht in Klagenfurt eine öffentliche mündliche Verhandlung statt. Die Bürgerinitiative wird vor Ort vertreten sein. Behörde muss das Projekt ablehnen!

Stein­bruch am Krapp­feld sorgt für Zünd­stoffDie Bürgerinitiative „Nein zum Neupersteinbruch!“ unter Obmann Gerald Seiler rüstet sich für die öffentliche mündliche Neupersteinbruch-Verhandlung am 31 März in Klagenfurt.

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Es kommt Bewe­gung in die Cau­sa rund um die höchst umstrit­te­ne Neu­errich­tung eines Stein­bruchs in der Gemein­de Kap­pel am Krapp­feld (Bezirk St. Veit). Die Fir­ma Dolo­mit Eber­stein Neu­per GmbH behaup­tet in einer Säum­nis­be­schwer­de, die Bezirks­haupt­mann­schaft St. Veit wäre im anhän­gi­gen Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren untä­tig. Damit liegt der Ball nun beim Lan­des­ver­wal­tungs­ge­richt Kärn­ten.

Ver­wal­tungs­rich­te­rin Bar­ba­ra Ret­ten­ba­cher-Krenn hat für 31. März 2025 im Kärnt­ner Lan­des­ar­chiv, St. Rup­p­rech­ter Stra­ße 7, in Kla­gen­furt eine öffent­li­che münd­li­che Ver­hand­lung anbe­raumt, um die Zuläs­sig­keit der Säum­nis­be­schwer­de zu erör­tern. Beginn ist um 9.30 Uhr. 147 Anrai­ner sind als Par­tei­en zur Ver­hand­lung ein­ge­la­den. Eben­so kann jeder inter­es­sier­te Bür­ger teil­neh­men.

Bür­ger­initia­ti­ve kämpft seit 16 Jah­ren

„Seit 16 Jah­ren kämp­fen wir als Bür­ger­initia­ti­ve gegen die­ses Stein­bruch­pro­jekt, das nur 40 Meter an das Euro­pa­schutz­ge­biet Manns­berg-Boden angrenzt. Am 31. März wer­den wir selbst­ver­ständ­lich bei der Ver­hand­lung vor Ort sein und Posi­ti­on bezie­hen“, sagt Gerald Sei­ler, Obmann der Bür­ger­initia­ti­ve „Nein zum Neu­per­stein­bruch!“.

Gut­ach­ter warnt vor mas­si­ven Män­geln

Gerald Sei­ler kann der Säum­nis­be­schwer­de von Dolo­mit Eber­stein nichts abge­win­nen. „Es wun­dert mich nicht, dass die Bezirks­haupt­mann­schaft St. Veit das Krapp­fel­der Neu­per­stein­bruch-Ver­fah­ren immer noch nicht abge­schlos­sen hat. Denn die gut­ach­ter­li­che Stel­lung­nah­me des renom­mier­ten Kärnt­ner Umwelt­prü­fers Robert Ung­laub zeigt mas­si­ve Pro­jekt­män­gel auf.“

Ung­laub zufol­ge über­schrei­ten die Umwelt­be­las­tun­gen des geplan­ten Pro­jek­tes das zumut­ba­re Maß und sind durch „kein rele­van­tes öffent­li­ches Inter­es­se“ gerecht­fer­tigt. Außer­dem lie­gen der BH St. Veit zwei nega­ti­ve Stel­lung­nah­men sei­tens des Lan­des Kärn­ten vor – vom Fach­li­chen Natur­schutz und von der Fach­li­chen Raum­ord­nung. Inso­fern hät­te die BH St. Veit schon lan­ge von sich aus das Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren ein­stel­len kön­nen.

„Statt einer Säum­nis­be­schwer­de soll­te Dolo­mit Eber­stein sein unsin­ni­ges Pro­jekt bes­ser zu Gra­be tra­gen“, sagt Sei­ler, der mit einer Ableh­nung der Säum­nis­be­schwer­de durch das Lan­des­ver­wal­tungs­ge­richt rech­net – und die Behör­de auf­for­dert, das Vor­ha­ben end­gül­tig zu stop­pen.

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Blick von der Ort­schaft Wein­dorf aus: So soll der Krapp­fel­der Neu­per­stein­bruch am Win­disch­berg in Unter­pas­se­ring laut den Pro­jekt-Ein­reich­un­ter­la­gen aus­se­hen (Foto­mon­ta­ge). Das Pro­jekt liegt nur 40 Meter neben dem Euro­pa­schutz­ge­biet Manns­berg-Boden.
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Bus­fahrt zur Ver­hand­lung orga­ni­siert

Vom Stein­bruch­pro­jekt nega­tiv betrof­fen sind die Gemein­den Kap­pel am Krapp­feld und St. Geor­gen am Läng­see. Gerald Sei­ler ruft die Bevöl­ke­rung auf, zahl­reich an der Ver­hand­lung am 31. März im Kärnt­ner Lan­des­ar­chiv teil­zu­neh­men. Die Bür­ger­initia­ti­ve orga­ni­siert dazu eine Bus­fahrt von der Ort­schaft Pas­se­ring aus nach Kla­gen­furt. Jeder Inter­es­sier­te kann mit­fah­ren. Anmel­dung unter Tele­fon 0660/7310958 oder E‑Mail neinzumneupersteinbruch@gmail.com

Nähe­re Infor­ma­tio­nen zum The­ma: www.nein-zum-neupersteinbruch.at

13.03.2025 15:01
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Stein­bruch am Krapp­feld sorgt für Zünd­stoffDie Bürgerinitiative „Nein zum Neupersteinbruch!“ unter Obmann Gerald Seiler rüstet sich für die öffentliche mündliche Neupersteinbruch-Verhandlung am 31 März in Klagenfurt.

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