ÖFB Cup
WAC im Cupfinale gegen Hartberg
Ein in der laufenden Meisterschaft großartig aufspielender WAC möchte sich heute mit dem Cup-Titel krönen.
Der RZ Pellets WAC und der TSV Egger Glas Hartberg treffen im heutigen ÖFB Cup-Finale im Klagenfurter Wörthersee Stadion aufeinander. Die Wölfe aus dem Lavanttal könnten dabei Fußballgeschichte schreiben.
Stadioneinlass um 15.30 Uhr
Die Tore des Klagenfurter Wörthersee-Stadions öffnen sich für die Fanabordnungen aus Wolfsberg und Hartberg bereits um 15.30 Uhr. Das WAC-Fandorf beim Stadion ist schon ab 14.00 Uhr geöffnet. Spätestens mit dem Anstoss um 17 Uhr sind dann wohl die Augen aller österreichischen Fußballfans auf dieses pure Spannung versprechende Match gerichtet. Sowohl die Spieler des TSV Hartberg aus der Steiermark, als auch die Wolfsberger betreten bei ihrem Einlauf absolutes Neuland. Beide Mannschaften haben in ihrer Klubgeschichte noch nie das österreichische Cup-Finale erreicht. Es gibt daher in jedem Fall einen Premieren-Titelträger. Also ist es nur logisch, dass beide Mannschaften bei prognostiziertem Schönwetter mit großen Fan-Abordnungen zur Unterstützung rechnen. Geleitet wird das brisante Aufeinandertreffen vom 40-jährigen Fifa-Referee Walter Altman.
Mannschaften auf Augenhöhe
Zieht man das Aufeinandertreffen der beiden Teams in der laufenden Meisterschaft in Betracht, ist eine spannende Ausgangslage garantiert. In der Bundesliga kam es heuer bereits zweimal zur Begegnung zwischen dem WAC und Hartberg. Einmal gewannen die Kärntner (3:0), einmal die Steirer (3:2). Für Hartberg besteht die Möglichkeit, den Titel zum dritten Mal in Folge in die Steiermark zu holen. In den vergangenen zwei Jahren krönte sich der SK Puntigamer Sturm Graz zum Champion. Der letzte Cup-Sieger aus Kärnten war der FC Kärnten, der den Pokal 2001 stemmen durfte.
Gelungene Generalprobe für die Wölfe
Dem WAC ist zudem die Generalprobe geglückt. Die Kühbauer-Auswahl besiegte den FC Red Bull Salzburg 2:1 und rückte damit auf Platz drei der Meistergruppe in der Bundesliga vor. Hartberg musste sich in der Qualifikationsgruppe mit einem 1:1 gegen den Grazer AK 1902 begnügen und hält dort auf Rang zwei.
Der Weg ins Finale
RZ Pellets WAC:
ASV Draßburg (A) 0:7, SV Wallern (A) 0:2, SK Austria Klagenfurt (H) 11:10 n.E., Schwarz-Weiß Bregenz (H) 3:1, LASK (A) 3:5 n.E.
TSV Egger Glas Hartberg:
SK Bischofshofen (A) 1:11, SV Lafnitz (A) 0:6, SC Austria Lustenau (A) 0:3, SV Stripfing (A) 0:2 n.V., FK Austria Wien (A) 0:1
Stimmen der beiden Trainer
Dietmar Kühbauer, Trainer RZ Pellets WAC: “Für einen kleinen Klub wie den WAC ist es eine unglaubliche Geschichte, im Finale zu stehen. Wir werden alles daransetzen, das Finale auch zu gewinnen und uns in die Geschichtsbücher des Klubs und des österreichischen Fußballs einzutragen. Grundsätzlich ändert die Wichtigkeit des Spiels und auch der Gegner nichts an der Herangehensweise. Wir müssen, wie in jedem Spiel, unsere Tugenden auf den Platz bringen, um eine gute Leistung abzuliefern.”
Manfred Schmid, Trainer TSV Egger Glas Hartberg: „Dieses Spiel ist natürlich etwas Außergewöhnliches. Es ist ohne Zweifel das größte Spiel, das der Verein bisher bestritten hat. Es bleibt aber nur in guter Erinnerung, wenn du es auch gewinnst. Wir haben einen klaren Plan im Kopf, den gilt es Punkt für Punkt abzuarbeiten und gemeinsam umzusetzen. Wir brauchen Effizienz nach vorne und dürfen uns im Spielaufbau keine Fehler erlauben. Vielleicht kann man den WAC ja auch mit dem ein oder anderen taktischen Element überraschen.“


